Pokal-Viertelfinale: Werder-Spieler in Noten Friedl mit Weltklasse-Vorbereitung

Der SV Werder Bremen hat Regensburg im DFB-Pokalviertelfinale mit 1:0 besiegt und zieht damit ins Halbfinale ein. Die Leistung der Spieler in Noten.
07.04.2021, 21:07
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Von Daniel Cottäus

Der SV Werder Bremen hat Regensburg im DFB-Pokalviertelfinale mit 1:0 besiegt und zieht damit ins Halbfinale ein. Die Leistung der Spieler in Noten.

Jiri Pavlenka: Geriet mitunter in Gefahr, im eiskalten Wind einzufrieren. Regensburg zwang den Werder-Torhüter erst in der hektischen Schlussphase zu einer erwähnenswerten Parade, die dafür umso wichtiger war. Note 3

Theodor Gebre Selassie: Lange war es ein Spiel in der Unauffälligkeit für den Rechtsverteidiger, bis ihm nach Moisanders Pfostentreffer der Ball vor die Füße fiel. Den Nachschuss jagte er über das Tor. Note 3,5

Niklas Moisander: Der „Mister DFB-Pokal” bei Werder. In der Bundesliga ist der Kapitän keine Stammkraft mehr, aber im DFB-Pokal ging er im vierten Spiel zum vierten Mal über die volle Spielzeit. Ersetzte Ömer Toprak. Moisander agierte in der Abwehr, die sich überwiegend als Viererkette präsentierte, abgeklärt und umsichtig. Pech, dass sein Kopfball nur am Pfosten landete (50.). Note 2,5

Marco Friedl: Einmal Friedls fußballerische Bandbreite in wenige Minuten komprimiert: Erst schlief er bei einem Einwurf, so kam Regensburg zu einer Top-Chance (47.), dann schlug er vor dem Bremer 1:0 den Weltklasse-Pass auf Osako (52.). Friedl spielte als Linksfuß den rechten Innenverteidiger der Vierer- oder Fünferkette. Geriet in der Rolle aber nur selten in Verlegenheit. Note 2,5

Ludwig Augustinsson (bis 75.): Mehr Außenstürmer als Außenverteidiger. Der Großteil der Bremer Angriffe liefen über seine linke Seite. Oft am Ball, aber die Flanken kamen nicht. Humpelte bei der Auswechslung vom Platz. Da könnte die nächste Verletzungspause drohen. Note 3,5

Christian Groß: Wieder auf der Hybridposition zwischen defensivem Mittelfeld und Abwehrkette - mit dem Schwerpunkt Mittelfeld, weil Werder viel Ballbesitz hatte. Räumte auf, schmücken konnte er das Bremer Spiel jedoch nicht. Note 4

Kevin Möhwald: Mit Schussversuchen aus der Distanz brachte er sich in Erinnerung. Ansonsten unauffällig, beinahe schon bieder. Note 4,5

Maximilian Eggestein: Hatte in der ersten Halbzeit mit dem Steckpass auf Augustinsson eine starke Szene. Aber: Bei allem Einsatz blieb bei Eggestein vieles Stückwerk - inklusive des einen oder anderen Stockfehlers. Note 4

Yuya Osako (bis 86.): Zum ersten Mal seit 14 Spielen stand der Japaner wieder in der Startelf, verdrängte Romano Schmid auf die Bank. War die Anspielstation im Zentrum – mal als Zehner, mal als richtige Spitze. Dementsprechend oft am Ball, aber auch eng markiert von Regensburg. Osako hatte einen schweren Stand, biss sich aber durch und erzielte technisch perfekt das sehr sehenswerte Bremer 1:0. Für ihn war es das erste Saisontor. Das zweite hätte folgen müssen (61.), Matchwinner wurde er aber auch so. Note 2,5

Milot Rashica (bis 73.): Seine individuelle Klasse zeigte sich einmal mehr nicht. Rashica war zwar gut eingebunden in die Partie, konnte gegen den Zweitligisten jedoch weder sein Tempo noch seine Technik ausspielen. Zwei Abschlüsse hatte er, beide blieben harmlos. Unterm Strich ein weiteres Spiel, in dem er auf der Stelle trat. Note 4,5

Josh Sargent (bis 73.): Eine Halbzeit lang war es gar nichts von dem US-Amerikaner. Sargent agierte auf der rechten Seite, verstolperte und verlor dort aber viele Bälle. Schoss nach 58 Minuten das erste und einzige Mal aufs Tor. Beste Aktion: Legte für Osako perfekt auf – ohne Ertrag. Note 4,5

Romano Schmid (ab 73.): Auch mit ihm funktionierten die Bremer Konter nicht. Note -

Davie Selke (ab 73.): Frische Power für das Sturmzentrum - jedenfalls in der Theorie. Selke setzte sich nicht mehr in Szene. Note -

Felix Agu (ab 75.): Übernahm von Augustinsson und sah noch Gelb für einen Ellenbogeneinsatz. Note -

Patrick Erras (ab 86.): Half mit, den Sieg über die Zeit zu bringen. Note -

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