Schaaf kann sich Werder-Rückkehr vorstellen

„Die Bereitschaft ist da“

Thomas Schaaf hat Gespräche mit Werder bestätigt. Der einstige Trainer kann sich gut vorstellen, als Technischer Direktor zu dem Verein zurückzukehren, den er 2004 zum Double führte.
09.10.2017, 13:54
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„Die Bereitschaft ist da“
Von Christoph Sonnenberg
„Die Bereitschaft ist da“

Thomas Schaaf könnte bald wieder für Werder arbeiten.

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Nach dem MEIN-WERDER-Bericht über seine mögliche Rückkehr zu Werder steht Thomas Schaafs Telefon nicht mehr still. "Es waren nur positive Reaktionen", sagte der 56-Jährige. Wie berichtet, gibt es Pläne, den einstigen Erfolgstrainer als Technischen Direktor einzubinden. "Natürlich haben wir mal über das eine oder andere gesprochen", bestätige Schaaf gegenüber MEIN WERDER. "Aber noch ist nichts definiert. Der Verein macht sich Gedanken und muss zuerst die Voraussetzungen schaffen.“

Geschaffen werden sollen diese Voraussetzungen bei der Mitgliederversammlung am 20. November. Dort steht eine Satzungsänderung zur Abstimmung. Die Zuständigkeiten innerhalb der Geschäftsführung sollen demnach verändert werden. Stimmen die Mitglieder zu, verantwortet Frank Baumann künftig den Gesamtbereich Fußball inklusive des Nachwuchsleistungszentrums. Um Baumann zu entlasten, soll die Stelle des Technischen Direktors geschaffen werden, für die Schaaf der Wunschkandidat des Vereins ist.

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„Ob wir eine zusätzliche Position schaffen, um unsere Philosophie noch fester zu verankern, unsere Ausbildungskonzeption stets weiterzuentwickeln und dabei nicht nur Spieler, sondern auch Trainer noch besser auszubilden und zu begleiten, werden wir in den nächsten Monaten diskutieren“, erklärte Baumann. Gerade für die Trainerausbildung wäre Schaaf sehr gut geeignet. „Es ist ein Bereich, in dem ich unheimlich viel gemacht habe in den letzten zwei Jahren“, betonte er. Wenn also ein Angebot von Werder kommt, wäre der 56-Jährige in jedem Fall offen dafür. „Ich würde mich immer mit den Verantwortlichen zusammensetzen und dann schauen, ob wir zu einer Zusammenarbeit kommen. Die Bereitschaft ist da“, erklärte Schaaf.

Sollte er bei Werder anfangen, dann aber keinesfalls als Kontrolleur von Trainer Alexander Nouri, das ist ihm ganz wichtig. "Das wäre der völlig falsche Ansatz", unterstrich Schaaf. "Es geht um Austausch und Unterstützung. Ich bin kein Flüsterer oder Vorsprecher des Trainers. Ein Trainer muss immer seine eigenen Entscheidungen treffen.“ Das Verhältnis zwischen Schaaf und Nouri ist ohnehin gut. „Ich habe Alex als 15-Jährigen zu Werder geholt und seinen Weg über die Jahre verfolgt“, sagte Schaaf.

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