Werder Bremen und die Elfmeter Die Bremer Sicht der Dinge

Bremen. Nach Werders 1:4 bei den Bayern haben vor allem die Bremer Spieler viel Futter für Diskussionen geliefert. "Müller kommt zum Abschluss, da kann man auch mal Vorteil geben. Außerdem treffe ich den Ball", so Andreas Wolf zum ersten Elfmeter.
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Bremen. Der Fußball, so heißt es, lebt ganz besonders davon, dass man so herrlich über ihn streiten kann. Es gibt Fernsehsendungen, die nur auf diesem Prinzip basieren. Expertenrunde oder Fußball-Talk nennt sich das dann.

Nach Werders 1:4 bei den Bayern lieferten vor allem die BremerSpieler reichlich Futter für Diskussionen. Es ging, na klar, um diezwei Elfmeter, die dieBayern bekommen hatten.

Werders Innenverteidiger Andreas Wolf, Verursacher des ersten Strafstoßes, sagte: "Müller kommt zum Abschluss, da kann man auch mal Vorteil geben. Außerdem treffe ich den Ball." Und über den zweiten Elfmeter, den Nebenmann Sokratis mit einem Schubser gegen Franck Ribéry verursacht hatte, meinte Wolf: "Ribéry fällt sehr leicht, ich finde, den muss man nicht geben." Thomas Müller und Franck Ribéry sowie vermutlich alle Stürmer dieser Welt werden das etwas anders sehen.

Zu den beiden Elfmeterpfiffen hatte auch Klaus Allofs eine Meinung: "Wir hätten diese Elfmeter heute nicht bekommen. Diezwei Elfmeter kriegt man nur als Bayern München in einem Heimspiel." Ob diese Einschätzung mehrheitsfähig ist? Darüber lässt sich bestimmt schön streiten. (mhd)

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