Die Stimmen zum Werder-Heimsieg "Das ist Balsam für die Wunden"

Die Erleichterung nach dem 3:0-Heimsieg des SV Werder Bremen gegen Heidenheim war allenthalben spürbar. Die Stimmen zum Spiel.
01.10.2021, 22:31
Lesedauer: 2 Min
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Von Timo Strömer

Der SV Werder Bremen hat sich dank einer starken zweiten Halbzeit souverän mit 3:0 gegen den 1. FC Heidenheim durchgesetzt. Die Tore im Wohninvest Weserstadion erzielten Marco Friedl, Marvin Ducksch und Denis Thomalla (Eigentor). Werder feiert die Rückkehr der Ultras und drei Punkte – die Stimmen zum Spiel von Trainer Markus Anfang und Co..

Markus Anfang (Cheftrainer des SV Werder Bremen): „Das ist Balsam auf die Wunden. Ich glaube, wir haben heute hochverdient gewonnen, wir haben eine richtig gute Partie abgeliefert. Wenn man sieht, dass wir eine Mannschaft auf dem Platz hatten, die im Schnitt knapp 23 Jahre alt ist, haben die Jungs das schon gut gemacht. Die Reaktion nach dem Spiel in Dresden war unabhängig vom Ergebnis gut. Wir haben einfach ein richtig gutes Fußballspiel gemacht. Alle Werderaner sind heute richtig glücklich. Die Stimmung war sensationell. Ich hatte das Gefühl, dass sich bei den Fans viel gelöst hat. Das brauchten wir mal.“

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Marvin Ducksch (Vorbereiter der 1:0-Führung und Torschütze zum 2:0 für Werder Bremen): „Ich habe vorher schon gesehen, dass Milos (Veljkovic, d. Red.) den Laufweg antäuscht, dann hatte ich kurz Augenkontakt mit Marco (Friedl, d. Red.) - super Timing, super Tor. Beim Anstoß danach haben wir gesagt, dass wir Heidenheim nicht wieder ins Spiel kommen lassen wollten. Deswegen haben wir direkt Pressing gespielt. Der Ball ist dann postwendend zu mir zurückgekommen. Ich hatte heute Gänsehaut. Es war einfach überragend hier vor den Fans spielen zu dürfen. Die Stimmung war einfach Wahnsinn. Wir wollten heute etwas zurückgeben und das hat man heute von der ersten Minute an gesehen.“

Marco Friedl (Werder-Torschütze zum 1:0): „Dass es so läuft, hätte ich nicht erwartet. Es war schon verrückt, dieses Tor zu machen, wieder vor dieser Kulisse zu jubeln. Ich bin mega happy, dass ich meinen Beitrag leisten konnte und darüber, wie ich hier heute empfangen wurde. Wir haben in der ersten Halbzeit zwar gut gespielt, aber da hat noch der letzte Pass gefehlt. Dass wir dann so in die zweite Halbzeit starten, ist umso schöner. Und dass ich meinen Teil dazu beitragen konnte, war richtig schön.“

Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim): „Was einfach heute nicht passieren darf, ist das schnelle 2:0. Damit waren wir quasi raus aus dem Spiel – so haben wir das Spiel unnötig verloren.“

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