Kommentar zu Werders Lage

Die Strahlkraft ist zurück

Werder ist vor dem Saison-Endspurt so gut platziert wie seit Jahren nicht mehr, auch jenseits der Tabelle häufen sich die positiven Schlagzeilen. Das schafft eine neu Strahlkraft, meint Christoph Sonnenberg.
01.04.2019, 08:36
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Die Strahlkraft ist zurück
Von Christoph Sonnenberg
Die Strahlkraft ist zurück
nordphoto

Sieben Jahre ist es her, dass Werder nach dem 27. Spieltag auf Rang sechs stand. Trainer war Thomas Schaaf, die Innenverteidiger Per Mertesacker und Naldo, Tim Borowski spielte im Mittelfeld und ein blutjunger, 32-jähriger Claudio Pizarro stürmte. Lange ist es her.

Das erklärt wohl, weshalb die Freude im Weserstadion beinahe ekstatisch war, als Werder nach dem Abpfiff des Spiels gegen Mainz auf der Tabelle wieder auf Platz sechs stand. Es entstand der Eindruck, die Europa League sei bereits erreicht. Der Wille in Bremen, Werder wieder zu feiern, ist sichtbar groß.

Das ist verständlich, vor allem ist er aber begründet. Werder hat wieder Strahlkraft, und die Anhänger reichlich Gründe, stolz auf ihren Verein zu sein.

Mit Maximilian Eggestein wurde nach vielen Jahren wieder ein Bremer in die Nationalelf berufen. Florian Kohfeldt hat vom DFB gerade den Trainerpreis des deutschen Fußballs 2018 erhalten. Und dann ist da noch die Art, wie Werder Fußball spielt: frisch, stürmisch, attraktiv. Und auch erfolgreich, wie die Tabelle belegt.

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