Werder vs. Hoffenheim Die Top-Facts des Spiels

Werder drehte in der zweiten Halbzeit gegen Hoffenheim auf und verbesserte die Werte in vielen Bereichen. Besonders auffällig sind die Statistiken von Linksverteidiger Ludwig Augustinsson.
15.01.2018, 12:22
Lesedauer: 2 Min
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Von Stefan Rommel

Welche Erkenntnisse liefert das Bremer 1:1 gegen Hoffenheim zum Rückrundenauftakt? Hier sind die Daten und Fakten im Überblick:

Kein Schuss aufs Tor

Werder hatte in der ersten Halbzeit einige Probleme in der Offensive, gefährlich wurde es nur bei Florian Kainz' geblocktem Schuss und Niklas Moisanders Kopfball, der aber wohl am Tor vorbeigegangen wäre. Beide Chancen folgten im Anschluss an einen Standard. Einen Schuss aufs Tor bekam die Mannschaft nicht hin, Hoffenheim auch nur einen – der war dann allerdings gleich drin. Es war erst die dritte Halbzeit im achten Spiel unter Florian Kohfeldt, in der Werder keinen Schuss auf das gegnerische Tor zustande brachte und die erste in einem Heimspiel unter dem gar nicht mehr so neuen Trainer.

Umschwung in der zweiten Halbzeit

Werder schraubte gleich mehrere signifikante Statistiken in den zweiten 45 Minuten ordentlich nach oben. Die nur vier Torschüsse aus der ersten Halbzeit wurden verdreifacht, darunter waren vier Schüsse aufs Hoffenheimer Tor. Aus zwei Eckstößen wurden am Ende doch noch sechs. Die Zweikampfquote wurde von 52,9 Prozent auf 56,4 Prozent gesteigert, was nach 90 Minuten einen guten Schnitt von 54,5 Prozent bedeutete.

Verstärkter Flügelfokus

Die Bremer orientierten sich bei ihren Angriffen in der zweiten Halbzeit an den Flügeln und den Halbräumen, was sich am Ende auch in deutlich mehr Flanken niederschlug. Waren es in der ersten Halbzeit nur drei Flanken aus dem Spiel (bei Hoffenheim neun), flankte Werder nach dem Wechsel seinerseits acht Mal.

Auffälliger Augustinsson

Der Schwede machte eines seiner besten Spiele für Werder. Augustinsson spielte die mit Abstand meisten Pässe aller Spieler in der gegnerischen Hälfte (34), hatte 66 Ballaktionen und flankte so oft wie kein anderer (vier Mal). Dazu kamen noch zwei Torschussvorlagen.

Gute Passquote

Werder kam am Ende auf die zweitbeste Passquote der gesamten Saison. Nur im Spiel gegen Augsburg lag die Quote mit 82,3 Prozent höher – in einer Partie allerdings, die früh entschieden war und in der der Gegner Werder den Ball einfach überließ. Gegen Hoffenheim kam die Mannschaft nun auf starke 80,2 Prozent.

„Speedy“ Lukas Rupp

Hoffenheims Achter Lukas Rupp spulte nicht nur die meisten Kilometer seiner Mannschaft ab (12,55 Kilometer), sondern legte auch die mit weitem Abstand meisten Sprints aller Spieler auf dem Feld hin. Unglaubliche 47 Sprints riss Rupp ab, also im Schnitt alle zwei Minuten einen. Zum Vergleich: Der Zweitplatzierte und damit in dieser Kategorie beste Bremer Ludwig Augustinsson kam am Ende auf 27 Sprints, also nur etwa halb so viele wie Rupp. Sehr ungewöhnlich: Philipp Bargfrede lief als Sechser nur acht Sprints in der gesamten Partie. Überhaupt war Hoffenheim mit 263 Sprints wahnsinnig fleißig und intensiv unterwegs (Werder 210 Sprints). Laufstärkster Spieler war, wie fast immer bei Spielen mit Bremer Beteiligung, Maximilian Eggestein mit 13,01 Kilometern Laufleistung.

Spielmacher aus der letzten Linie

Sowohl bei Werder als auch bei Hoffenheim waren es die Innenverteidiger, die das Spiel mit dem Ball entscheidend bestimmten. Werders Moisander hatte die meisten Ballaktionen (72) und spielte die meisten Pässe seiner Mannschaft (57), auf der anderen Seite waren es Kevin Vogt und Benjamin Hübner, die in beiden Kategorien klar vorne lagen. Vogt hatte 87 Ballaktionen und spielte 74 Pässe, Hübner kam auf 96 Ballaktionen und 72 Zuspiele.

Noch mehr Daten und Statistiken zum Hoffenheim-Spiel findet ihr im Matchcenter unter „Team Statistiken“, „Taktiktafel“, „Heatmap“ und „Passmatrix“.

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