Die Noten zum Sieg gegen Schalke

Augustinsson überragend - Füllkrug sowieso

Mit Ludwig Augustinsson und Niclas Füllkrug hatte Werder zwei an diesem Tag überragende Spieler im Team. Aber auch sonst gab es allerlei überzeugende Leistungen der Bremer Profis. Hier ist die Einzelkritik.
26.09.2020, 21:03
Lesedauer: 2 Min
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Von wkf
Augustinsson überragend - Füllkrug sowieso

Ludwig Augustinssons Flanken waren dieses Mal richtig gefährlich.

nordphoto

Jiri Pavlenka (Note 2)

Fußballerisch anfangs eher mau, aber mit guten Reflexen: Als Paciencia ihn mit einem Kopfball prüfte (43.), hielt er stark. In der 54. Minute schneller Herr der Lage als Ibisevic, auch das war wichtig. Sicher bei hohen Bällen.

Gebre Selassie (Note 4)

Unauffällige Rolle auf der rechten Defensivseite. Kaum Aktionen nach vorne, aber auch kaum Fehler. Zuverlässig auf in der Abwehrarbeit.

Veljkovic (Note 2)

Ordentliches Comeback in der Startelf. Hielt Schalkes Stürmer über weite Strecken in Schach, schaltete sich sogar nach vorne ein. Sein wuchtiger Körper war in einigen Situationen nützlich.

Friedl (Note 3)

Wenn der ein oder andere schwache Pass nicht gewesen wäre, hätte es souveräner ausgesehen. Trotzdem ist das vom Stellungsspiel und von der Körpersprache deutlich besser als vor einem Jahr.

Augustinsson (Note 1)

Ganz stark. Bereitete in der ersten Halbzeit beide Tore von Füllkrug vor. Viele Offensivaktionen, sehr gute Bälle bei Standardsituationen. Auch defensiv tadellos.

Mbom (bis 90./Note 2)

Ein gutes Bundesligadebüt! Haute sich mit seinem wuchtigen Körper gut in die Zweikämpfe, hielt im rechten Mittelfeld auch gegen einen eher fiesen Typen wie Bentaleb gut dagegen. Dazu einige Offensivaktionen und wichtige Blocks bei Schalker Schüssen. Aber: Gelb wegen Meckerns.

Osako (ab 90./nicht zu benoten)

Stand noch wenige Sekunden auf dem Platz.

M. Eggestein (Note 3)

Diesmal alleiniger Sechser vor der Abwehr und deshalb um Absicherung bemüht. Guter Organisator, aber in dieser Rolle naturgemäß kaum an Angriffen beteiligt.

Klaassen (bis 87./Note 3)

Es gab viele Zweikämpfe im Mittelfeld, das war ein Spiel nach seinem Geschmack. Viele Kommandos, kaum Fehler, aber etwas wenig Zug nach vorne.

Groß (ab 87./nicht zu benoten)

Wurde mit ein paar Einsatzminuten für seinen Trainingsfleiß belohnt, kam beim 1:3 gegen Uth recht spät.

Bittencourt (bis 67./Note 4)

Begann handlungsschnell und spielfreudig, ließ seine Klasse am Ball immer wieder mal aufblitzen. Bei einem Konter übersah ihn Füllkrug leider. Nach der Pause baute er ab und hatte weniger klare Aktionen.

J. Eggestein (ab 67./nicht zu benoten)

Musste als hängende Spitze noch viel Laufarbeit gegen den Ball verrichten.

Füllkrug (bis 67./Note 1)

Der Knipser ist zurück in der Startelf- und erledigt seinen Job. Drei Chancen, zwei Tore – das war ein toller Auftritt in der ersten Halbzeit. Konnte der Schalker Abwehr einmal sogar komplett weglaufen. Sicher beim Elfmetertor zum 3:0 für Werder – den Strafstoß holte er auch noch selbst heraus.

Selke (ab 67./nicht zu benoten)

Litt etwas darunter, dass Werder nicht mehr so viele Aktionen nach vorne in den Strafraum hatte.

Sargent (bis 87./Note 3)

Vergab eine gute Chance zur noch früheren Bremer Führung (10.), ließ sich davon aber nicht schrecken. Präsent in den Zweikämpfen, bereitete nach Augustinssons Eckball per Kopf die 1:0-Führung vor. Großes Laufpensum, vergab aber auch noch das mögliche vierte Tor (78.).

Chong (ab 87./nicht zu benoten)

Konnte nicht mehr viel einbringen.

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