Vor dem Auswärtsspiel auf Schalke Die Werder-PK mit Manneh zum Nachlesen

Vor dem Auswärtsspiel in Gelsenkirchen stellten sich Trainer Alexander Nouri, Sportchef Frank Baumann und Stürmer Ousman Manneh den Fragen der Presse.
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Die Werder-PK mit Manneh zum Nachlesen
Von Kea Müttel

Vor dem Auswärtsspiel in Gelsenkirchen stellten sich Trainer Alexander Nouri, Sportchef Frank Baumann und Stürmer Ousman Manneh den Fragen der Presse.

Nach der PK: Die Pressekonferenz hat in Bezug auf die Schalke-Aufstellung nur wenig Neues verraten. Nouri hat sich zum Thema Pizarro nicht deutlich geäußert. Sané wird allerdings ausfallen.

Als letzte Frage wird Baumann auf das Wrestling-Debüt von Wiese angesprochen: Er habe keine Zeit, sich den Kampf anzuschauen, aber man werde ja das ein oder andere darüber lesen, sagt Baumann. "Grundsätzlich ist es glaube ich eine schöne Gesichte für Tim, ansonsten kann ich zum Wrestling relativ wenig sagen", so Baumann, "was ich sehe, ist glaube ich ,dass das relativ gut zu Tim passt." Er müss sich relativ wenig bewegen, könne ein bisschen durch die Gegend fliegen "und ein bisschen Show ist auch dabei, also passt das glaube ich ganz gut", sagt Baumann lächelnd.

Baumann hat das Gefühl, dass die Mannschaft sehr sebstkritisch sei. Und das sei ein sehr wichtiger Faktor "um es nächtes Mal besser zu machen".

Auch Baumann spricht in Bezug auf die verletzten Spieler vor allem von Geduld. Auch wenn Pizarro oder Kruse zurückkehren, dürfe niemand erwarten, dass alle von alleine laufe, so der Sportchef.

Baumann sagt, dass das Spiel gegen Schalke für ihn ein "ganz normales Bundesligaspiel" sei. Man müsse immer alles geben, unabhängig auf welchem Tabellenplatz man stehe. So gehe man in das Schalke-Spiel herein, auch wenn man wisse, dass Schalke eine gute Mannschaft und Verfassung habe. In Gelsenkirchen wolle man sich durch gelungene Zweikämpfe das Selbstbewusstsein holen und Punkte mitnehmen.

Man wolle an der defensiven Stabilität arbeiten, so Nouri. Das Spiel gegen Freiburg sei sicher nicht gut gewsen. Anschießend wiederholt er, dass man "den Weg weitergehen" wolle.

"Wir bleiben optimistisch", sagt Nouri. Die Spieler seien sehr motiviert gewesen in der Trainingswoche und hätten intensiv trainiert. In Schalke wolle man mutig auftreten.

Nouri versucht, die Erwartungshaltung an die verletzten Spieler, die bald zurückkehren, zu relativieren. Man müsse einfach immer an das nächste Spiel denken.

"Dieser Elfmeter war einfach dumm", sagt Manneh zu dem Strafstoß, den er gegen Freiburg verursacht hat.

"Für mich ist die Kritik nichts Neues", sagt Manneh zum öffentlichen negativen Feedback nach dem letzten Spiel. Kritik sei auch mal normal. Er müsse einfach versuchen, das Beste zu geben, wiederholt der 19-Jährige.

Für ihn wäre es "sehr gut", wenn er mit Pizarro zusammen spielen sollte.

"Das weiß ich nicht, das muss der Trainer entscheiden. Für mich ist wichtig, was ich beim Training mache. Ich versuche mein Bestes zu geben"; antwortet Manneh auf die Frage, ob er noch spielen werde, wenn Pizarro wieder eingesetzt werden kann.

"Mit Pizarro zu trainieren ist ein großer Schritt für mich, ich habe so viel von ihm gelernt", sagt Manneh. Der junge Stürmer antwortet heute auf deutsch.

Ob der Kader noch einmal verkleinert werde, wenn die beiden Offensivspieler zurückkommen, will Nouri noch nicht sagen.

Im Gegensatz zum Spiel gegen Freiburg muss sich das Team "deutlich mehr helfen und gegenseitig unterstützen" fordert Nouri. In den Wochen davor habe man aber eine gute Basis geschaffen. Es fallen die typitschen Worte: Kompaktheit und schnelles Umschaltspiel.

"Leider haben sie vor Kurzem die Kurve bekommen", sagt Nouri mit einem Augenzwinkern zum Thema Schalke. "Es ist eine Mannschaft, die eine gute Mischung gefunden hat", lobt er Schalke. Werder erwarte eine "große Herausforderung".

"Max ist auch erst seit zwei Tagen dabei", so Nouri zu Kruse. Auch hier gelte es, das vernünftige Maß zu finden. Nouri spricht von "Vernunft".

"Die Lust und Freude und den Spaß und die Liebe, die er auf dem Platz versprüht, inspiriert alle", sag Nouri zu Pizarro. Man werde die nächsten Trainingseinheiten abwarten und gucken. Pizarro wird in den Entscheidungsprozess mit einbezogen werden.

"Wir freuen uns, dass er wieder dabei ist", sagt Nouri zu Pizarro. Er habe gestern das erste Mal wieder mittrainiert. Ob er wirklich mitspielen werde, sagt Nouri nicht. Man wolle "die bestmögliche Entscheidung treffen".

Bei Sané sieht es so aus, dass er keinen größeren strukturellen Schaden im Knie erlitten hat, so Nouri. Für das Wochenende wird er aber ausfallen.

Die erste Nachricht: Werder rechnet mit 4.500 Anhängern in Gelsenkirchen. Es wird vor Ort keine Gästekarten mehr geben.

Die Werderaner betreten den Presseraum mit ein paar Minuten Verspätung - es geht los.

Vor der PK: Neben Trainer Alexander Nouri und Sportchef Frank Baumann wird sich auch Stürmer Ousman Manneh den Fragen der Presse stellen.

Vor der PK: Werders Angreifer Claudio Pizarro hofft nach seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining auf einen Platz im Bremer Kader für Auswärtsspiel gegen den FC Schalke (Sonntag, 17.30 Uhr). "Ich bin fit und würde gern dabei sein", sagte Pizarro. Ob Werders Cheftrainer Alexander Nouri dem Wunsch seines Topstürmers nachkommen wird, dürfte womöglich die Pressekonferenz vor Werders zehntem Saisonspiel am Donnerstag verraten. Um 12:30 Uhr geht's los.

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