Trainingsstart am Weserstadion Die Werder-PK zum Nachlesen

Zum Start der Bundesliga-Saison 2016/2017 haben Sportchef Frank Baumann, Cheftrainer Viktor Skripnik und Mannschaftskapitän Clemens Fritz die Fragen der Journalisten beantwortet.
08.07.2016, 09:38
Lesedauer: 5 Min
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Die Werder-PK zum Nachlesen
Von Kea Müttel

Zum Start der Bundesliga-Saison 2016/2017 haben Sportchef Frank Baumann, Cheftrainer Viktor Skripnik und Mannschaftskapitän Clemens Fritz die Fragen der Journalisten beantwortet.

Wir verabschieden uns damit von der Pressekonferenz. Die Nachricht des Tages: Werder verlängert mit Skripnik bis 2018!

Noch ein paar Fakten von Baumann zum Abschluss: Er bestätigt noch einmal den endgültigen Weggang von Ujah. Mit dem Nachwuchstalent Niklas Schmidt wurde der Vertrag verlängert, Schmidt erhalte einen Profivertrag und solle Punkt für Punkt an die Profimannschaft herangeführt werden.

„Es wurde in der vergangenen Saison zur Rückrunde auch immer viel hineininterpretiert. Wir als Mannschaft haben immer Stellung bezogen“, sagt Fritz. Die Mannschaft freue sich, dass es mit Viktor Skripnik weitergeht.

„Ich bin hungrig auf Fußball“, sagt Skripnik und bekräftigt: „Ich freue mich." Aber auch der letzte Geschäftsführer habe ihm immer bestätigt, dass er in der nächsten Saison Werders Trainer sein werde.

Außerdem präsentiert Baumann einen weiteren Neuzugang: Mario Baric soll zukünftig als Analyst das Trainerteam unterstützen. Man wolle sich auch in diesem Bereich noch stärker aufstellen.

Baumann nun mit einer Topnachricht: „Wir haben eine Einigung erzielt, dass wir mit dem bestehenden Trainerteam bis 2018 weiter trainieren werden“. „Wir sind überzeugt, dass Viktor zusammen mit seinem Team der richtige Trainer ist“, so Baumann. Skripnik und sein Team hätten in einer ganz schwierigen Phase sehr viel Positives bewirkt. „Wir freuen uns, zum Trainingsauftakt Klarheit zu haben."

„Jeder weiß, worum es geht und worauf wir uns vorbereiten“, bekräftigt auch Fritz, der das Spiel als „tolle Bühne“ sieht. „Darauf können wir uns freuen!“

Das erste Spiel gegen Bayern München ist für Skripnik das „Beste was passieren konnte“. Für die Spieler gebe es keinen attraktiveren Gegner. Man wolle das Spiel nicht nur beobachten und Trikots tauschen, sondern auch "echt was machen".

Die Vorbereitung von Kleinheisler sei in der vergangenen Saison nicht optimal gewesen. Man sei aber begeistert von seiner aktuellen Form. „Ich sehe ihn als gute Alternative für Leute, die häufig spielen“, so Skripnik.

Mit Fin Bartels wurde verlängert, bestätigt Baumann. „Fin ist hier immer ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft gewesen. Er passt hier als Mensch und Spieler perfekt rein.“ Skripnik bezeichnet ihn als „unsere Cinderella“. In der vergangenen Saison habe er durch die Tore am Saisonende bestätigt, dass er sehr wichtig sei. Er freue sich ebenfalls über die Verlängerung.

Skripnik sagt, es sei nicht schlecht, wenn es auf beiden Außenpositionen sowie in der Innenverteidigung eine gute Konkurrenz gebe.

Die Entwicklung und den Verkauf von Vestergaard müsse man auch positiv sehen. Wenn man so ein Angebot für einen Spieler bekomme, habe man nicht alles falsch gemacht, sagt Skripinik.

Skripnik zu den Neuzugängen: Kainz habe große Erfahrungen und die offensiven Fähigkeiten brauche man. Man wolle nicht nur Geld sparen, sondern sich auch verbessern. Durch Lennart Thy und Justin Eilers habe mein zwei Spieler, die „ackern und keine Angst vor den Gegnern“ haben. „Wir haben sehr gute Spieler, Erfahrung, Qualität“, fasst Skripnik zusammen. Die Abgänge von Vestegaard und Ujah seien ein großer Verlust, aber es kämen jetzt sehr gute neue Spieler. Man habe eine „sehr gesunde und sehr gute Mischung“.

Bei Galvez und Caldirola gab es keine Abwanderungsgedanken, die mitgeteilt wurden, so Baumann.

Jetzt geht es wieder um Junuzovic: „Wir gehen fest davon aus, dass Zlatko bei uns bleibt“, so Baumann. Einen Wechsel könne man aber nicht ausschließen. „Wir haben immer noch einen großen Kader.“ Eggestein und Grillitsch werden genannt. Trotzdem sei man vorbereitet, für den Fall der Fälle noch jemanden von extern dazu zu holen.

„Wenn ein Spieler in seinem Heimatland ist und gefragt wird, ob er noch einmal da spielen wolle“, sei es normal, dass der Spieler dazu „ja“ sage, erklärt Baumann zur aktuellen Diskussion um Alejandro Galvez. „Er ist hier eingeplant.“ Er gehe davon aus, dass Werder mit ihm und Caldirola in die Saison geht.

Auch Baumann bekräftigt noch einmal, dass es mit Junzuovic keine Probleme gebe. „Mit welchem Engagement er dabei war, zeigt, dass es auch keine Probleme geben wird, wenn er bei uns bleibt“, sagt der Sportchef. Der aktuelle Stand um Junzuovic sei „Alltagsgeschäft“.

Auch wenn Junuzovic gesagt habe, dass er weg möchte, will Skripnik ihm dafür keine Vorwürfe machen. Es sei ganz normal, dass Junuzovic andere Ziele habe.

Jetzt geht es intensiv um die Personalie Junuzovic. Dieser wolle nicht nur Abstiegskampf spielen – Skrpinik äußert Verständnis und wartet ab, ob etwas passiert. Er habe mit Junuzovic gesprochen und er habe „kein Problem mit dem Spieler“, sagt er auf Nachfrage. „So einen Spieler zu haben, ist ein Traum für jede Mannschaft, aber ich akzeptiere seine Wünsche."

„Wir haben hochtalentierte junge Leute“, die auch ihre Chance bekommen sollen, sagt der Trainer. „Wir haben genug Spieler jetzt.“ Er hoffe, dass die Verletzten bald mittrainieren könnten und ein Konkurrenzkampf stattfinden könne.

Skrpinik wünscht sich, dass neue Personalien so schnell wie möglich da sind, damit zusammen trainiert werden kann.

Baumann verkündet heute keine neue Kaderentscheidung. „Wir haben mit Fallou eine Einigung erzielt. Die Vertragsauflösung aus Rennes steht noch aus." Da solle aber im Laufe des Tages Vollzug gemeldet werden.

Skripnik wird gefragt, wie sein Verhältnis zu Baumann ist. Für Skripnik ist Baumann „keine neue Person“. Aber „ein neuer Chef“. Die Kommunikation sei gut. „Wir kennen uns schon eine lange Zeit“.

„Das Wichtigste ist natürlich ein guter Saisonstart“, sagt Fritz. Auch die Konstanz der Leistungen sei sehr wichtig.

„Wir hatten einige Veränderungen im Kader“, sagt Baumann. „Es wird im Kader ja auch noch ein bisschen was passieren.“ Deshalb sei es zu früh, um ein konkretes Saisonziel zu formulieren. Man sei mit einem positiven Gefühl aus der letzten Saison gegangen. „Das Ziel muss sein, dass wir uns weiter stabilisieren und eine ruhigere Saison spielen.“ Außerdem solle der Klassenerhalt deutlich früher geschafft werden; das erste Ziel sei, so schnell wie möglich 40 Punkte zu erreichen.

Die letzte Saison sei intensiv analysiert worden, erklärt Skripnik. „Das Ziel ist erreicht, das ist das Wichtigste für uns alle“, sagt er. Die letzten drei Heimspiele hätten aber Hoffnung gemacht. Und mit der Unterstützung der Fans wolle man eine gute Saison liefern.

„Vor zwei, drei Wochen habe ich schon gedacht, es könnte wieder los gehen“, so Fritz. Er habe sich auf den Saisonstart gefreut. „Wir sind alle hochmotiviert“, sagt der Kapitän.

„So ist Fußball“, sagt Skripnik zum EM-Halbfinale. Er bedauere das Aus der DFB-Elf in Frankreich. Fritz findet das Ausscheiden auch „schade“ und schließt sich dem Satz „So ist Fußball“ von Skripnik an. Baumann glaubt, dass sich die Verletzungen der deutschen Spieler auf das Ergebnis ausgewirkt hätten. „Insgesamt können die Deutschen mit dem Turnier sehr zufrieden sein“, so Baumann. Das zeige, dass der deutsche Fußball in der Weltspitze nach wie vor dabei sei.

Auch Skripnik begrüßt die Presse. Die Nationalspieler seien heute morgen nicht dabei gewesen. „Die drei Spieler kommen etwas später, der Rest war da.“ Er freue sich auf die neue Saison und die Begeisterung sei da. „Jetzt geht’s los!“

Baumann hat sich heute Morgen bei der Mannschaft kurz vorgestellt und einige Worte an das Team gerichtet. Die Neuzugänge wurden, so Baumann, ganz besonders begrüßt. Das sei aber nichts Außergewöhnliches.

Clemens Fritz spricht über die Trikots. „Ich find's gut, muss ich ganz ehrlich sagen“, so Fritz. „Lila ist etwas ganz Neues.“ Er hoffe, dass die Trikots ein Stück weit zum Erfolg beitragen werden.

Jetzt geht’s doch fast pünktlich los. Die Podiumsbesetzung mit Baumann, Fritz und Skripnik wird begrüßt.

Die Werderaner lassen noch etwas auf sich warten.

Vor Beginn der PK: Die Spieler haben vor dem Training noch schnell die neuen Trikots präsentiert - die Auswärtstrikots sind wie bereits angenommen lila.

Vor Beginn der PK: Herzlich Willkommen zhum Liveticker von der Werder-Pressekonferenz zum Saisonstart 2016/2017. Das erste Training fand zuvor unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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