Drei Chancen, kein Tor Für Füllkrug wird es langsam tragisch

Seine Mannschaft siegt 2:0, aber für Niclas Füllkrug ist das Spiel gegen Heracles Almelo eine Enttäuschung. Drei große Chancen hatte er, aber keine davon verwandelt.
02.09.2021, 13:08
Lesedauer: 1 Min
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Von csa

Das Spiel gegen Heracles Almelo hätte für Niclas Füllkrug zum Aufzug raus aus dem Formtief werden können. Doch nach dem Abpfiff blieb festzuhalten: Der Stürmer des SV Werder hatte beim 2:0-Erfolg erneut nicht getroffen – und das trotz bester Chancen. Spätestens mit dem Lattentreffer drei Minuten vor Schluss bekam seine verzweifelte Jagd nach dem Erfolgserlebnis leicht tragische Züge. Denn man muss sich schon fragen, was Füllkrug noch machen soll, damit endlich mal einer reingeht.

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„Er ist nach dem Spiel zu mir gekommen und hat gesagt: 'Manchmal ist es das Beste, dass man einfach drüber lacht'“, berichtete Coach Anfang von Füllkrugs Reaktion auf die persönliche Nullnummer, die von der Ausbeute her eine Fortsetzung seiner bisherigen Saisonauftritte war. Die Leistung war es jedoch nicht, sondern Füllkrug ein bisschen im Aufwind. Aber was nützt es, wenn die Tore nicht fallen? Seine erste Chance vergab der 28-Jährige noch deutlich (13.). Nach der Pause wurde ein Versuch auf der Linie geklärt (60.). Den Abstauber nach einem Freistoß von Marco Friedl brachte er nicht am Almelo-Keeper vorbei (74.). Und als er in der 87. Minute wuchtig abschloss, klatschte der Ball an den Querbalken.

So viele Möglichkeiten, so wenig Glück. „Aber wichtig ist, dass Niclas immer aktiv geblieben ist und die Chancen gezogen hat“, meinte Anfang, der aber auch niemandem etwas vormachen wollte. Ein Füllkrug-Tor oder besser noch zwei hatten in dem Testspiel zum Bremer Plan gehört: „Ja klar wünsche ich ihm, dass er mal wieder trifft. Jeder wünscht ihm das.“    

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