Werder Bremen Drei-Jahres-Vertrag für Ignjovski

Bremen. Nach langem Warten ist es nun vollbracht: Aleksandar Ignjovski wird heute bei Werder Bremen einen Drei-Jahres-Vertrag unterschreiben. Der Spieler ist schon in der Stadt und soll am Nachmittag trainieren.
04.08.2011, 16:10
Lesedauer: 1 Min
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Bremen. Nach langem Warten ist es nun vollbracht: Aleksandar Ignjovski wird heute bei Werder Bremen einen Drei-Jahres-Vertrag unterschreiben. Der Spieler ist schon in der Stadt und soll am Nachmittag trainieren.

"Wir haben uns in Gesprächen mit dem Aufsichtsrat das Okay geholt", sagte Klaus Allofs am Donnerstag. Damit steht einer Verpflichtung des vielseitig einsetzbaren Serben nichts mehr im Wege. Der Spieler ist bereits in Bremen, die sportärztliche Untersuchung hatte er schon vor mehreren Wochen erfolgreich bestanden. Seitdem hing der Transfer des 20-Jährigen von OFK Belgrad aber wegen der angespannten Finanzsituation der Grün-Weißen in der Schwebe. Für das erste Bundesligaspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Sonnabend (15.30 Uhr bei uns im Liveticker) ist er aber noch kein Thema für den Werder-Kader.

Unklar ist allerdings, wie Allofs den Transfer realisiert hat. Über die Modalitäten wollte der Sportdirektor keine Auskunft geben, sagte aber: "Wir mussten da ein bisschen kreativ sein." Möglich ist, dass Werder die Transferrechte an Ignjovski nicht vollständig erworben hat. Entsprechende Mutmaßungen wollte Allofs weder bestätigen noch dementieren. Für Ignjovski ist eine Ablösesumme von rund einer Million Euro im Gespräch.

Auf der Pressekonferenz am Mittag hatte Allofs sich nicht in die Karten blicken lassen. Kein Wort davon, dass der Spieler in Bremen ist und auf seine Unterschrift wartet, stattdessen reagierte der Werder-Boss genervt auf die Fragen nach dem Serben. Es werde in dieser Personalie "im falschen Moment geredet" und man werde "nichts beschleunigen, nur weil manche Personen ungeduldig werden". Allerdings sagte Allofs auch, man sei weiterer daran interessiert, den Transfer zu stemmen. Wenige Stunden später war dies dann erledigt.

"Mittelfristige Lösung für die Zukunft"

Ignjovski, der zuletzt von Belgrad an den Zweitligisten 1860 München ausgeliehen war, spielt im defensiven Mittelfeld, kann aber auch auf den Außenbahnen in der Viererabwehrkette eingesetzt werden. Gerade da herrscht bei Werder Bedarf. Klaus Allofs bezeichnet das Talent als "mittelfristige Lösung für die Zukunft". (odo/bb)

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