Werder-Trainer über Testspiele Dutt bevorzugt starke Gegner

Jerez. Am Donnerstag trifft Werder auf Steaua Bukarest aus Rumänien. Ein Gegner, der gut zu der Philosophie von Werder-Trainer Robin Dutt passt.
16.01.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Dutt bevorzugt starke Gegner
Von Thorsten Waterkamp

Jerez. Am Donnerstag trifft Werder auf Steaua Bukarest aus Rumänien. Ein Gegner, der gut zu der Philosophie von Dutt passt.

Ein Sieg, ja das täte gut, findet Nils Petersen. Oder Sebastian Prödl. Oder selbst Robin Dutt – auch wenn Werders Trainer in der heutigen Testpartie gegen Steaua Bukarest (18 Uhr) durchaus andere Prämissen hat. Für Werder ist es die zweite und letzte Chance der Standortbestimmung, die Mannschaft soll sich zehn Tage vor dem Wiederbeginn der Bundesliga finden. Viele Experimente dürfte es deshalb heute auch nicht geben. Nur im Tor setzt sich das Duell um die Nummer eins fort – Sebastian Mielitz bekommt die Chance zum Vorspielen.

„Es kann ja grundsätzlich nicht schaden, mal ein Testspiel zu gewinnen“, sagt Dutt mit einem Lachen. Auf ein, zwei Positionen neben der Torwartposition könnte es Veränderungen geben – ansonsten vertraut er jener Mannschaft, die schon beim 0:1 gegen NEC Nijmegen auf dem Platz stand.

Der Gegner allerdings ist eine Nummer größer als der Klub aus den Niederlanden. Mit Steaua Bukarest hat sich Werder den rumänischen Serienmeister ins Vorbereitungsprogramm geholt und mithin einen Klub, der vor ein paar Wochen noch in der Champions League unter anderem gegen Schalke 04 ausschied. Werders Kragenweite dürfte das eher nicht sein, aber Dutt hat seine eigene Philosophie bei der Suche nach Testspielgegnern: „Ich habe gern Erstligisten, die Gegner sollen so stark wie möglich sein“, sagt der 48-Jährige.

Zwar läuft er damit Gefahr, auch mal kein Erfolgserlebnis zu haben. Aber das sei immer noch näher an der Bundesliga-Realität, als wenn man „gegen einen Drittligisten so ein Handballspiel“ macht, in dem sich den Ball vor dem gegnerischen Strafraum hin und her schiebt. Erkenntnisse gewinne man daraus nicht.

Ob die Rechnung aufgeht, ist allerdings fraglich. Am Dienstag testete Bukarest gegen den 1. FC Nürnberg – und kam gegen den in der Bundesliga noch sieglosen Tabellenvorletzten mit 1:5 (0:3) böse unter die Räder. Dabei wechselte Trainer Gertjan Verbeek zur Pause sogar seine komplette (!) Mannschaft aus.

Erkenntnisse soll die Bremer Partie gegen Steaua, die im Küstenort Algeciras stattfindet, auch für die Entscheidung über Werders neue Nummer eins liefern. Sebastian Mielitz steht heute im Tor, nachdem sein Kontrahent Raphael Wolf am Sonntag gegen Nijmegen an der Reihe gewesen war.

Eine kurze Zusammenfassung des Spiels lesen Sie am Abend auf WESER-KURIER online. Einen ausführlichen Bericht zur Partie finden Sie in der Freitagsausgabe des WESER-KURIER.

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