Werder Bremen Eichin dementiert Arnautovic-Wechsel

Bremen. Gleich an seinem ersten Bundesliga-Wochenende als neuer Werder-Geschäftsführer hatte Thomas Eichin viel zu tun. So lautete seine Hauptbeschäftigung mittels energischer Dementis die Nachrichtenlage im Fall Marko Arnautovic zu beruhigen.
17.02.2013, 05:00
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Bremen. Ein sanfter Einstieg in den neuen Job sieht anders aus – gleich an seinem ersten Bundesliga-Wochenende als neuer Werder-Geschäftsführer hatte Thomas Eichin alle Hände voll zu tun. So lautete seine Hauptbeschäftigung rund um das 2:3 gegen den SC Freiburg, mittels energischer Dementis die Nachrichtenlage im Fall Marko Arnautovic zu beruhigen.

Nötig war das geworden, weil die "Welt" gestern online gemeldet hatte, Werder und Dynamo Kiew seien handelseinig geworden, auf dass der Außenangreifer noch an diesem Wochenende gen Ukraine ziehen könnte. "Kompletter Nonsens", sagte Eichin also, "eine absolute Fehlinformation."

Am Stand der Dinge hatte Eichin zufolge gegenüber dem Vortag nichts geändert: Ja, Kiew hat starkes Interesse an Arnautovic angemeldet. Aber nein, Werder will ihn nicht ziehen lassen, sondern würde den bis 2014 datierten Vertrag viel mehr verlängern wollen. "Wir werden mit ihm darüber sprechen, aber es gibt keinen Zeitdruck", betonte Eichin, "sein Vertrag läuft ja nicht nächsten Mittwoch aus."

Dass nach Ablauf der Wechselfrist in der Bundesliga kein Interesse bestehe, jetzt noch einen Spieler abzugeben, verdeutlichte auch Trainer Thomas Schaaf. "Für den Moment kann ich nur sagen: Es macht für uns keinen Sinn", hielt er fest. Ob es bereits für den Fall der Fälle, für einen anderen Moment, war, ließ sich nicht klären, doch was Schaaf außerdem sagte: "Aber ich kann so eine Situation nie verneinen." (mao)

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