Werder vor dem Hoffenheim-Spiel

Eichin: "Die Mannschaft weiß, worum es geht!"

Nach der Pokal-Party kehrt Werder im Bundesliga-Alltag zum Abstiegskampf zurück. Thomas Eichin schwört sein Team auf die "Wochen der Wahrheit" ein. Die wichtigsten Aussagen zum Spiel.
11.02.2016, 12:15
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Von Ben Binkle
Eichin: "Die Mannschaft weiß, worum es geht!"

Thomas Eichin glaubt an die Mannschaft - und setzt auf die Fans.

nordphoto

Nach der Pokal-Party kehrt Werder in den Bundesliga-Alltag mit Abstiegskampf zurück. Und Geschäftsführer Thomas Eichin schwört sein Team auf die "Wochen der Wahrheit" ein.

Hoffenheim kommt als Tabellen-17. an die Weser, um so wichtiger wäre ein Bremer Erfolg - es wäre erst der zweite im Weserstadion in der laufenden Saison. "Ich bin guter Dinge, dass die Mannschaft die richtige Einstellung hat", sagte Eichin auf der Pressekonferenz am Donnerstag. In den nächsten Wochen wisse man, wo die Reise hingeht. Die nächste Werder-Gegner heißen Hoffenheim, Ingolstadt und Darmstadt.

Die Aussagen der PK zum Nachlesen:

- Damit endet die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen 1899 Hoffenheim. Anstoß ist am Sonnabend um 15.30 Uhr im Weserstadion, dann melden wir uns mit dem Liveticker zurück.

- "Ich glaube unsere Fans wissen, zu was wir fähig sind", sagt Eichin mit Blick auf die kommenden schweren Aufgaben im Abstiegskampf: "Sie werden uns unterstützen. Sie haben in jeglicher Situation immer das richtige Gefühl gehabt. Hier kommen keine falschen Erwartungshaltungen auf!"

- Ein Lob für Fin Bartels von Skripnik: "Ich hoffe, dass es weiter so geht bei ihm. Er ist eine sehr gute Alternative!"

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- Skripnik über den neuen Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann: "Ich kenne ihn persönlich und wünsche ihm viel Glück! Er hat bei den A-Junioren schon seine Qualität bewiesen." Skripnik kennt auch die Philosophie des Trainers: "Vielleicht ist das ein Vorteil."

- Der DFB-Pokal ist für Werder eine Zusatzeinnahme, die gut für die Lizenzunterlagen ist. Entscheidend sei dieses Geld aber nicht für die Erteilung der Lizenz, sagt Eichin.

- Thema Videobeweis. Eichin sagt die Unterstützung zu, sowas mal zu testen - wenn es denn Sinn macht. "Ich bin immer dafür, es dem Schiedsrichter einfacher zu machen, ohne dass der Spielfluss dadurch gefährdet ist", sagt Befürworter Eichin.

- Eine Nachfrage zur Taktik. Ob 4-1-4-1 oder 4-4-2 - Skripnik legt sich nicht fest und lässt sich nicht in die Karten schauen.

- "Mein Tipp an die Trainer der Bundesliga: Nach Niederlagen keine Zeitung lesen", sagt Skripnik und lacht. Gefragt wurde nach der Belastung für die Trainer, nachdem Huub Stevens sein Amt krankheitsbedingt bei 1899 Hoffenheim niedergelegt hat. "Das ist das allerbeste Rezept", sagt Skripnik.

- Eichin zum Spiel gegen Hoffenheim: "Oft kann der negative Druck ein bisschen hemmen. Wir müssen unsere Mannschaft nicht noch mit Sprüchen unter Druck setzten. Die Mannschaft weiß schon, worum es geht! Und wir erwarten eine engagierte und couragierte Leistung!"

- Junuzovic hat am Mittwoch trainiert, aber mit der lädierten Schulter müsse man eben aufpassen, sagt der Trainer. Klingt nicht so, als sei zu 100 Prozent fit.

- Zum Personal äußert sich Skripnik nicht - auch nicht dazu, ob Junuzovic und Ujah in die Startelf zurückkehren werden. "Wir haben noch zwei Tage Zeit", sagt Skripnik. Es gibt angeschlagene Spieler und am Ende spielen die, die 100 Prozent fit sind.

- "Erfolg bringt immer positive Sachen", sagt Skripnik über das Selbstvertrauen im Team. Über den Konkurrenzkampf im Team freut sich der Trainer sehr: "Die Leute, die nicht gespielt haben, wollen nicht draußen bleiben. Das tut uns gut."

- Zur Zukunft von Pizarro will Skripnik nichts konkretes sagen. Es sei jetzt nicht die Zeit, darüber zu reden. Man wird aber sicher Gespräche führen.

- Skripnik über Fritz und Pizarro: "Das sind unsere Leader, da können wir sehr froh sein!"

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- Zur Formschwankung der Mannschaft in Liga und Pokal erklärt Skripnik nochmals: "Im Pokal hast du nichts zu verlieren. In der Meisterschaft ist das schon eine andere Geschichte. Mit diesem Druck müssen die jungen Spieler erstmal umgehen." Skripnik glaubt aber, dass das Team durchaus eine gute Serie hinlegen und sich aus dem Tabellenkeller befreien kann. Mit den bisherigen Leistungen in der Rückrunde sei man zufrieden, aber jetzt kommen eben sehr wichtige Spiele.

- Ein bisschen schwieriger wird die Vorbereitung auf das Spiel durch den Trainerwechsel schon, sagt auch Skripnik. Aber man könne sich aber dennoch auf die Spieler vorbereiten. 

- Zum Trainerwechsel in Hoffenheim. Skripnik will sich nicht festlegen, ob das ein Vor- oder Nachteil ist für den Gegner. "Die werden hochmotiviert sein", sagt der Trainer, der sich aber ansonsten lieber auf seine Arbeit konzentrieren will.

- Wochen der Wahrheit für Werder? "Das kann man schon so sehen", sagt Eichin mit Blick auf den Spielplan. Man wolle sich Spiel für Spiel neu konzentrieren: "Ich bin guter Dinge, dass die Mannschaft die richtige Einstellung hat." In den nächsten Wochen wisse man, wo die Reise hingeht, sagt Eichin.

- Erste Frage zur Pokalauslosung. Eichin sagt: "Wir haben sicherlich die schwerste Variante bekommen. Das ist eine Mammut-Aufgabe, aber trotzdem freuen wir uns drauf! Alle Nicht-Bayern-Fans werden hinter uns stehen - also praktisch ganz Deutschland. Wir versuchen, das Unmögliche zu schaffen!" Skripnik sagt: "Das Los überrascht mich nicht, wir hatten schon zuletzt kein Glück bei der Auslosung." Ansonsten wollen beide so wenig wie möglich über den Pokal sprechen, sondern sich voll auf die Liga fokussieren.

- Erste Info vorab: Das Weserstadion ist nicht ausverkauft, die Gäste bringen kaum Fans mit.

- Gleich geht's los mit der Pressekonferenz im Weserstadion. Mal schauen, was Trainer und Geschäftsführer zu sagen haben vor dem so wichtigen Abstiegs-Duell gegen Hoffenheim.

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