Erster Auftritt bei Werder Bremen Eichin freut der volle Terminkalender

Bremen. Thomas Eichin ist bei Werder angekommen. Im Heimspiel gegen den SC Freiburg am Sonnabend wird der neue Geschäftsführer Sport neben dem Trainer auf der Bank sitzen. Und dem Werder-Team traut er in dieser Saison noch viel zu.
14.02.2013, 13:29
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Bremen. Am 27. Dezember hat Werder Bremen die Verpflichtung von Thomas Eichin als neuem Geschäftsführer Sport bekanntgegeben. Knapp 50 Tage später hat sich Eichin erstmals in seiner neuen Rolle in Bremen vorgestellt.

"Ich bin sehr froh, dass es jetzt hier losgeht", sagte der neue Sportdirektor auf einer Pressekonferenz am Donnerstag am Weserstadion. Am Abend vorher ist er "sehr emotional" bei seinem alten Arbeitgeber Kölner Haie verabschiedet worden. "Natürlich ist noch Wehmut da, aber es geht hier ja direkt weiter", sagt Eichin.

Sein Terminkalender in den nächsten Tagen ist voll - und das ist auch gut so. Schnellstmöglich will er seine Mitarbeiter und die Vereinsstrukturen kennenlernen, um bald Fuß zu fassen. Er wolle seine Zeit vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg (15.30 Uhr im Liveticker und Liveblog) effektiv nutzen - "denn bis Samstag um 15.30 Uhr geht es schnell", weiß Eichin. Am Donnerstag will er sich auch bei der Mannschaft vorstellen, das Training am Nachmittag wird er aber nicht besuchen.

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Um möglichst nah an Mannschaft und Betreuerstab dran zu sein, wird Eichin am Sonnabend auf der Werder-Bank Platz nehmen - so wie Vorgänger Klaus Allofs. "Das ist aber nicht in Stein gemeißelt", sagt Eichin: "Vielleicht sitze ich auch irgendwann mal wieder auf der Tribüne."

Das Spiel am Sonntag hat für Eichin, der aktuell noch im Bremer Parkhotel wohnt, eine besondere Note: Es geht für Werder gegen Eichins Heimatstadt Freiburg. Zum SC hat der neue Werder-Boss allerdings keine enge Beziehung. "Ich habe früher beim Stadtrivalen FC Freiburg gespielt", verrät Eichin - dort kickte er ein Jahr lang gemeinsam mit dem aktuellen SC-Trainer Christian Streich.

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"Die Anspannung ist da", sagt Eichin vor seinem Pflichtspiel-Debüt in seiner neuen Position. Der Bremer Mannschaft bescheinigt er "einen guten Geist". Beim 0:5-Debakel gegen Dortmund war im Weserstadion zu Gast, in den letzten Wochen war er "sehr beeindruckt", wie sich das Team mit starken Leistungen zurückgemeldet hat. Ob es in dieser Saison noch für die Europa League reicht? Eine klare Ansage verkneift sich Eichin zwar, lässt aber durchblicken: "Ich traue es der Mannschaft zu, keine Frage." (bb)

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