Werder-Sportchef im TV Eichin: Schaaf holt uns unten raus

Bremen. Im NDR-Sportclub hat Thomas Eichin über die aktuellen Probleme der Werder-Mannschaft und die Rolle von Trainer Thomas Schaaf gesprochen. Wir haben die zentralen Aussagen zusammengefasst.
18.03.2013, 11:36
Lesedauer: 1 Min
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Bremen. Am Sonntag war Thomas Eichin beim NDR-Sportclub zu Gast. Der Sportchef von Werder Bremen sprach dabei über seine ersten Wochen im Amt, die sportliche Krise der Mannschaft und die Zukunft von Trainer Thomas Schaaf. Wir haben seine zentralen Aussagen zusammengefasst.

Thomas Eichin über...

... die aktuelle sportliche Situation:

"Wir müssen uns dieser Situation momentan einfach bewusst sein. Aber wir werden auch diese Situation meistern. Wir müssen gucken, dass wir jetzt schleunigst die Punkte holen."

... das Thema Abstiegskampf:

"Sicherlich ist Werder nicht ganz auf die Situation vorbereitet. Jetzt sind es nur noch sechs Punkte, damit haben wir nicht gerechnet. Wir müssen die Situation jetzt annehmen und das werden wir auch tun."

... über das enttäuschende 2:2 gegen Fürth:

"Wir haben nach dem Augsburg-Spiel eine gute Reaktion gezeigt und haben das sehr gut in Mönchengladbach gemacht. Die letzte Trainingswoche war auch sehr gut, daher ist es für uns und Thomas Schaaf unerklärlich, dass wir das nicht auf den Platz bringen konnten."

... über die Stars auf der Ersatzbank:

"Wir wollten gegen Gladbach kompakter stehen, das ist uns auch gelungen. Wir wollten diese Formation dann festhalten, weil wir glaubten, dass sei die erfolgreiche Variante auch gegen Greuther Fürth."

... über die Einstellung der Mannschaft:

"Es muss einfach jeder verstehen, dass wir über die komplette Spielzeit unseren Spielplan verfolgen müssen. Das gelingt uns nicht. Wir schaffen es nicht, über 90 Minuten das zu spielen, was der Trainer vorgibt."

... über Trainer Thomas Schaaf:

"Ich beurteile Thomas Schaaf nicht nach der Dauer seiner Vereinszugehörigkeit, sondern anhand der Dinge, die ich jeden Tag sehe. Er macht sich unheimlich viele Gedanken und er ärgert sich sicherlich über die Situation momentan am meisten. Er arbeitet gut und ich bin mir sicher, dass er die richtigen Maßnahmen ergreift. Er wird uns unten rausholen. Ich bin mir sicher, dass wir es mit ihm eher schaffen als ohne ihn." (bb)

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