Zurückgeblättert: 23. Mai 2004 „Ende mit Schrecken“

Seit 1963 spielt Werder in der Bundesliga, mehr als fünf Jahrzehnte, in denen sich im Fußball, bei Werder und in der Berichterstattung viel verändert hat. Der WESER-KURIER zeigt die Zeitungsseiten von damals.
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Von wk

Am Schluss weinte der Himmel. Ein Wolkenbruch beendete eine Saison, die wie ein Rausch und ein Spiel, das wie der Kater nach einem Rausch war. Werder Bremen, deutscher Meister 2004, kassierte im 34. und letzten Spiel der Saison die letzte und gleich noch die höchste Auswärtsniederlage. Das 1:3 von Rostock schmerzte zwar kaum, weil für die Tabelle nicht mehr maßgebend. Doch es lag wohl nicht nur an Kälte und Regen, dass die Werderaner ein wenig begossenen Pudeln ähnelten, als sie der Kabine des Ostseestadions zustrebten. Es sollte das Kontrastprogramm vom lustig-unkonzentrierten Ist-doch-egal-2:6 gegen Leverkusen werden. Keine gefärbten Haare, keine Unkonzentriertheiten, wahres Gesicht zeigen. „Wir spielen hier ja nicht für Ostereier", bestätigte Torwart Andreas Reinke.

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