Duo steht weiter zur Verfügung

Entwarnung bei Toprak und Bittencourt

Die Verletzungssorgen bei Werder sind wahrlich groß genug. Nach dem Düsseldorf-Spiel gab es bange Blicke in Richtung Ömer Toprak und Leonardo Bittencourt, doch das Duo hatte gute Nachrichten parat.
19.01.2020, 11:27
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Entwarnung bei Toprak und Bittencourt
Von Malte Bürger
Entwarnung bei Toprak und Bittencourt

Auch wenn es zwischenzeitlich so aussah: Ömer Toprak hat sich gegen Düsseldorf nicht erneut verletzt.

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Ömer Topraks Gang sah nicht wirklich rund aus, als er nach 71 Minuten den Platz des Düsseldorfer Stadions verließ. Drohte da also wieder ein Ausfall des Verteidigers? Die Ungewissheit zerstreute der 30-Jährige wenig später selbst. „Es ist alles gut“, sagte Toprak. „Ich habe erst zwei Wochen mittrainiert und hoffe, dass es im nächsten Spiel dann ganz geht. Ich will der Mannschaft über 90 Minuten helfen, daran werde ich jetzt bis Sonntag arbeiten.“

Und Toprak wird dringend gebraucht, dafür hat allein die turbulente Schlussphase gegen die Fortuna gesorgt, als sich Kevin Vogt verletzte und Niklas Moisander die Ampelkarte sah. Trainer Florian Kohfeldt hatte bereits vorher perspektivisch und mit Vorsicht reagiert. „Ömer hat viele Sprints auch nach vorne gehabt, deshalb haben wir uns nach knapp 70 Minuten dafür entschieden, ihn auszuwechseln, weil er müde war und wir nichts riskieren wollten“, sagte Werders Chefcoach. „Wir wollten nicht, dass etwas passiert, weil wir mit Milos Veljkovic da auch wirklich eine sehr gute Alternative haben. Ömer ist also nicht verletzt, er war schlicht und einfach kaputt.“ Und was Kohfeldt zuvor von Toprak gesehen hatte, hatte ihm durchaus gefallen. „Man hat gesehen, welche Verstärkung er für uns sein kann.“

Mit einem dick bandagierten Knöchel schleppte sich derweil Leonardo Bittencourt nach dem Spiel durch die Katakomben. Im Trainingslager hatte er sich eine Kapselverletzung am Knöchel zugezogen, trotzdem biss er jetzt auf die Zähne. „Es ist jetzt wahrscheinlich wieder angeschwollen, aber da muss ich jetzt durch“, sagte er. „Das wird wahrscheinlich noch ein paar Wochen so andauern. In dieser Phase ist es aber völlig egal, da gibt es schlimmere Sachen.“

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