Ex-Werder-Spieler Lennart Thy stellt Rekord in niederländischer Eredivisie auf

Der ehemalige Werder Spieler Lennart Thy ist der erfolgreichste deutsche Torschütze in der niderländischen Fußballliga. Am Wochenende schoss er sein 40. Tor und übertrumpfte damit den Rekord von Helmut Rahn.
12.05.2022, 13:34
Lesedauer: 2 Min
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Von Marius Winkelmann
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Lennart Thy hat Historisches geschafft: Der ehemalige Profi des SV Werder Bremen hat seinen 40. Treffer in der niederländischen Eredivisie erzielt und damit einen Uralt-Rekord von Deutschlands Fußball-Legende Helmut Rahn übertrumpft. Thy erzielte vergangene Woche beim 2:1 von Sparta Rotterdam gegen den FC Groningen das zwischenzeitliche 2:0. Für den 30-Jährigen war es das 40. Tor in der Eredivisie bei 139 gespielten Partien für VVV-Venlo, PEC Zwolle und Sparta Rotterdam. Ein neuer Bestwert eines Deutschen in den Niederlanden.

„Es ist einfach schön, dass ich auch mal einen Rekord aufgestellt habe“, sagt ein gut gelaunter Thy im Gespräch mit der Deichstube. „Es ist vermutlich auch mein einziger Rekord und daher natürlich umso schöner. Ich bin zwar schon eine Zeit lang in der Eredivisie, aber ich freue mich natürlich drüber, klar.“

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Rekord von Helmut Rahn übertroffen

Dass Thy dabei keinen Geringeren als Helmut Rahn, den WM-Helden von 1954, übertroffen hat, konnte er zunächst gar nicht glauben. „Ich habe erst mal nachgesehen, ob es wirklich der Helmut Rahn ist. Aber ja, er ist es. Er hat damals für drei Jahre in Enschede gespielt und seine 39 Tore natürlich in dem Zeitraum geschossen. Ich habe jetzt ein bisschen länger für die 40 gebraucht, aber es ist trotzdem toll. Zumal der Rekord auch lange Bestand hatte“, erklärt Thy.

60 Jahre hatte der Bestwert von Rahn gehalten. Nun ist Thy der erfolgreichste deutsche Torschütze in der Geschichte der Eredivisie. Dort steckt der Stürmer, der für Werder Bremen einst elf Spiele in der Bundesliga und eins in der Champions League absolvierte, mit seinem Club Sparta Rotterdam einen Spieltag vor Saisonende mitten im Abstiegskampf. Doch Thy glaubt wieder fest an den Klassenerhalt: „Durch den Trainerwechsel haben wir jetzt in drei Spielen sieben Punkte geholt. Wir standen hinten sehr stabil, haben auch guten Fußball gespielt. Wir spielen wieder mit mehr Mut. Ich habe Vertrauen in unsere Mannschaft, wir schaffen das.“

Zukunft noch ungeklärt

Wie Thys sportliche Zukunft aussieht, ist noch nicht geklärt. Sein Vertrag bei Sparta läuft zum Saisonende aus. „Es gibt noch keine Tendenz. Es kann in Holland weitergehen, aber auch wieder ins Ausland gehen. Ich bin für Vieles offen. Nach der Saison werden wir sprechen. Und dann finden wir bestimmt schnell eine Lösung.“

Auch die 2. Bundesliga mit seinen Ex-Clubs Werder Bremen und FC St. Pauli hat der gebürtige Frechener fest im Blick, wenn auch nur als Fan. Thy: „Na klar verfolge ich das noch regelmäßig. Ein bisschen sehe ich das auch mit einem weinenden Auge, weil St. Pauli seine gute Ausgangslage in den letzten Wochen leider verspielt hat. Für Werder freue ich mich. Ich glaube auch, dass sie es am Sonntag im Weserstadion gegen Regensburg packen werden und dann zum Glück wieder in der Bundesliga spielen.“

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