Werder-Lichtblick Dinkci soll um Stammplatz kämpfen

Die Abgänge in Werders Offensive häuften sich zuletzt, das drängt einen jungen Mann in den Fokus: Eren Dinkci soll sich bei den Grün-Weißen zum Stammspieler entwickeln.
09.08.2021, 12:47
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Von Marius Winkelmann

Während des bitteren Pokal-Aus in Osnabrück zählte er zweifelsohne zu den Lichtblicken beim SV Werder Bremen: Eren Dinkci. Der erst 19-jährige Angreifer fiel auf dem rechten Flügel mit geschickter Ballbehandlung, ansehnlichen Dribblings und guten Tempovorstößen auf. Einziges Manko: die Präzision seiner Flanken und Torabschlüsse war noch stark verbesserungswürdig.

„Er hat sich in Osnabrück Aktionen durch eine große Aktivität geholt, und hat sehr erfrischend gespielt", betont Werder-Sportchef Frank Baumann im Gespräch mit unserer Deichstube. Für den 45-Jährigen setzt Dinkci seine Entwicklung damit konsequent fort: "Das Forsche hatte er im letzten Jahr schon, was ja direkt in seinem ersten Bundesligaspiel zu sehen war." Dinkci hatte im Dezember 2020 kurz vor Schluss den 1:0-Siegtreffer in Mainz erzielt. 

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Sein Standing innerhalb der Mannschaft hat sich durch die Abgänge der drei Offensivakteure Yuya Osako, Johannes Eggestein und Josh Sargent deutlich verbessert. Kein Wunder also, dass Werder in der noch jungen Saison fest mit dem gebürtigen Bremer plant und ihm eine gute Rolle zutraut. Baumann: „Er wird auf jeden Fall mehr Spielanteile bekommen und hat die Chance, um einen Stammplatz zu kämpfen. Das trauen wir ihm zu.“

Trainer Markus Anfang sieht es genauso. „Wenn Eren ein bisschen mehr Ruhe hat, dann schießt er zwei bis drei Tore. Er hat es aber richtig ordentlich gemacht, auch wenn ihm das Tor nicht gelungen ist“, sagte der 47-Jährige nach dem Osnabrück-Spiel. Bereits gegen den SC Paderborn (Sonntag, 13.30 Uhr) dürfte Dinkci also erneut die Chance erhalten, zu zeigen, dass er nicht nur in der Lage ist, für viel Betrieb zu sorgen, sondern auch Tore zu schießen.

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