Kohfeldt über seine Zukunft

„Es ist das Ziel, so in die Rückrunde zu gehen“

Eigentlich scheint alles klar, Florian Kohfeldt dürfte auch über die Winterpause hinaus Werder-Trainer bleiben. Eine offizielle Bestätigung steht weiter aus - wenngleich sich die Indizien mehren.
11.12.2017, 13:23
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„Es ist das Ziel, so in die Rückrunde zu gehen“
Von Malte Bürger

Als die Frage nach seiner Zukunft als Werder-Trainer aufkam, da suchte Florian Kohfeldt sichtlich nach Worten. Ein verschmitztes Lächeln später hatte er einige auf die Frage gefunden, ob er beim heutigen Blick in die Zeitung gestaunt habe - schließlich hatte im WESER-KURIER gestanden, dass die Trainerentscheidung bei Werder geklärt sei. „Ich habe grundsätzlich einen Vertrag bei Werder Bremen, deswegen hat es mich nicht überrascht. Mich überraschte nur, dass es zu diesem Zeitpunkt kam“, sagte er am Montag während der offiziellen Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen Bayer Leverkusen (Mittwoch, 20.30 Uhr).

Über konkrete Details wollte sich der Coach nicht äußern. Nur so viel: „Meine Planung für den Januar entscheidet sich nach dem Freiburg-Spiel. Das ist die Absprache. Alle Themen, die in der Rückrunde liegen, haben wir jetzt schon besprochen, denn es ist das klare Ziel, so in die Rückrunde zu gehen. Aber wir haben uns die Konstellation offengehalten - und die ist auch immer noch offen“, meinte Kohfeldt und fügte lachend an. „Bisher sieht mein Plan für Januar vor, dass ich mit Theo und den anderen in Alicante bin.“

Auch Sportchef Frank Baumann wollte sich nicht konkret zur Trainerfrage äußern - oder gar eine öffentliche Zusage aussprechen. Stattdessen verwies er erneut auf die kommende Woche: „Wir haben diesen Zeitplan gewählt, um klar und deutlich zu dokumentieren, dass wir uns auf diese Spiele bis zur Winterpause konzentrieren und fokussieren müssen. Sowohl die Spieler als auch die Verantwortlichen“, sagte er. „Damit sind wir gut gefahren. Deswegen gibt es keinen Grund, daran etwas zu verändern.“

Und dann sagte Baumann doch noch etwas, vielmehr wiederholte er eine Aussage vom Sonnabend, die noch einmal unterstrich, in welche Richtung die Reise wohl gehen dürfte. „Dass wir von Florian überzeugt sind, haben wir vom ersten Tag an betont. Dass gute Leistungen über einen längeren Zeitraum nicht die schlechtesten Argumente für einen Trainer sind, ist auch klar.“

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