Allofs in „Deichstuben“-Kolumne

„Es ist ohne Frage eine schwierige Lage“

Werders früherer Manager Klaus Allofs analysiert in seiner Kolumne für die „Deichstube“ die jüngsten drei Niederlagen der Bremer und blickt voraus auf das wichtige Auswärtsspiel in Freiburg.
15.11.2018, 17:37
Lesedauer: 1 Min
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Von (mw)

Warum gewinnt Werder auf einmal nicht mehr? Dieser Frage widmet sich Klaus Allofs in seiner Kolumne für die „Deichstube“. Für den ehemaligen Werder-Manager liegen die Gründe für die jüngsten Pleiten gegen Leverkusen, Mainz und Mönchengladbach im mentalen Bereich. Nach Jahren des Abstiegskampfes müsse auch in der Bremer Mannschaft erst einmal ein neues Selbstverständnis entstehen, glaubt der 61-Jährige.

„Werder befindet sich in einer Phase, in der Team, Club und Umfeld überhaupt nicht wissen, wo man hingehört. Nach oben? Nach unten? Ins Mittelfeld? Es ist doch nur verständlich, wenn sich auch Spieler, die zuletzt vor allem Abstiegskampf erlebt haben, fragen: Sind wir wirklich schon so weit, oben mitzumischen?“ Die Mannschaft sei noch nicht selbstbewusst genug, schreibt Allofs. Zumal die herbe 2:6-Schlappe gegen Leverkusen „am Glauben an die eigene Stärke gerüttelt“ habe.

Werder erlebe „ohne Frage eine schwierige Lage“. Um sich daraus zu befreien, brauchen die Bremer laut Allofs: „Harte Arbeit, Prinzipientreue bei Trainer und Sportdirektor sowie einen Sieg beim SC Freiburg.“ Eine Niederlage in Freiburg würde den Sturz ins Tabellenmittelfeld bedeuten. Bei einem Erfolg wären die Bremer wieder dran an den Spitzenplätzen. „Mittelmaß oder oben mitmischen – in Freiburg gilt's für den SV Werder“, blickt Allofs voraus.

Die komplette Kolumne findet sich hier.

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