Werders Ex-Keeper Wiese in der „Bild“

Europa? „Dieses Ziel ist völliger Schwachsinn“

Tim Wiese erklärt im „Bild“-Interview, warum er das Bremer Ziel Europa für übertrieben hält. Zudem kritisiert der Ex-Werder-Torhüter Coach Florian Kohfeldt und verrät, welchem Spieler er den Durchbruch zutraut.
02.01.2019, 09:02
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Von mw
Europa? „Dieses Ziel ist völliger Schwachsinn“
nordphoto

Was ist in der Rückrunde für Werder noch drin? Schaffen es die Bremer, das vor der Saison gesteckte Ziel Europa League zu erreichen? Tim Wiese hat dazu eine klare Meinung – und die dürften die Werder-Fans nicht gerne hören. „Werder ist Zehnter, spricht aber von Europa. Dieses Ziel ist übertrieben, völliger Schwachsinn. Zwischen Platz neun und 13 sehe ich Werder vom Potenzial her. Da stehen sie jetzt. So gesehen, erfüllen sie ihr Soll“, sagt Werders Ex-Keeper im Interview mit der „Bild“.

Kritik äußert Wiese an Coach Florian Kohfeldt: „Ich habe das Gefühl, dass Werder gerade in einen Trott gerät. So wie bei Skripnik und Nouri. Das Ende kennen wir ja.“ Geht es nach dem 37-Jährigen, sollte Kohfeldt weniger experimentieren. „Mehr Besinnung auf die Grundtugenden des Spiels wie Leidenschaft würde Werder guttun“, so Wiese.

Lob gibt es dagegen für Maximilian Eggestein. Der 22-jährige Mittelfeldspieler habe sich gut entwickelt, sagt Wiese. „Macht er so weiter, hat er das Zeug für die Nationalelf.“ Mit einem anderen Werder-Profi ist Wiese indes nicht zufrieden. „Davy Klaassen hat kämpferisch überzeugt, spielerisch muss da aber noch mehr kommen. Er hat schließlich 15 Millionen gekostet.“ Milot Rashica traut Wiese indes in der Rückrunde viel zu: „Seine Schnelligkeit ist eine Waffe. Er braucht mehr Spielpraxis, wird dann auch sicherer vor dem Tor. Der Junge gefällt mir.“

Das komplette Interview gibt es in der aktuellen Printausgabe der „Bild“ und kostenpflichtig hier.

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