Ex-Werder-Profi Delaney mit doppelt bitterem WM-Auftakt

Sechs ehemalige Spieler von Werder Bremen sind bei der WM in Katar dabei. Thomas Delaney spielt für Dänemark und hatte einen etwas unglücklichen Turnierauftakt.
23.11.2022, 12:39
Lesedauer: 1 Min
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Von fwa

Insgesamt sechs ehemalige Spieler des SV Werder Bremen sind bei der WM in Katar dabei. Nachdem einige frühere Werder-Profis bereits im Einsatz waren - Davy Klaassen oder Josh Sargent -, kam mit Thomas Delaney am Dienstag ein weiterer hinzu. Seine dänische Auswahl spielte in der Gruppe D gegen Tunesien, denen maximal Außenseiterchancen zugesprochen wurden. Die Favoriten in dieser Gruppe sind eindeutig Frankreich und Dänemark. Zu den drei genannten Nationen gesellt sich noch Australien, die am späten Dienstagabend keine Chance gegen die Franzosen (1:4) hatte. 

Doch nun zu Delaney und Dänemark. Die Skandinavier gelten als Geheimfavoriten auf den Titel bei der vermutlich kontroversesten WM aller Zeiten, dementsprechend hoch waren die Ansprüche vor dem ersten Gruppenspiel. Die Partie fand von Anfang an auf einem relativ niedrigen Niveau statt, kein Team konnte sich wirklich Vorteile erspielen. Mit Thomas Delaney fand sich ein Ex-Profi von Werder Bremen in der Startelf wieder. Doch genau wie für alle dänischen Spieler verlief auch der Nachmittag des ehemaligen Bremers nicht wie gewünscht. Nach einer unauffälligen Partie im defensiven Mittelfeld musste Delaney bereits in der ersten Halbzeit (45. Minute) verletzt ausgewechselt werden. Nach einem Zweikampf fiel der 31-Jährige unglücklich und verließ mit einer Knieprellung den Platz. 

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Die Auswechslung von Thomas Delaney hatte weder negativen noch positiven Einfluss auf das Geschehen. Tunesien hielt weiter mit viel Leidenschaft dagegen, während Dänemark spielerisch sein Glück versuchte. Vergebens! Nach zähen 90 Minuten und einer wie gewohnt dicken Nachspielzeit trennten sich die beiden Nationen mit einem torlosen Remis. Für Dänemark geht es in der nächsten Begegnung gegen Frankreich. Ob der ehemalige Spieler von Werder Bremen am Samstag dabei sein wird, ist aktuell aber noch unklar.

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