Einschaltquoten Frauen-Bundesliga zieht mehr Zuschauer als Pizarros Abschiedsspiel

Über 40.000 Fans bescherten Werder-Legende Claudio Pizarro ein emotionales Abschiedsspiel im Weserstadion. Doch die Einschaltquoten zur „Claudios Fiesta“ fielen am Samstag niedriger aus als erwartet.
27.09.2022, 11:40
Lesedauer: 1 Min
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Frauen-Bundesliga zieht mehr Zuschauer als Pizarros Abschiedsspiel
Von Mario Nagel

Über 40.000 Fans bescherten Claudio Pizarro ein emotionales Abschiedsspiel im Weserstadion und sorgten dafür, dass die Legende des SV Werder Bremen einen ganz besonderen letzten Auftritt bekommt. Auch der Fernsehsender Sat.1 hoffte im Vorfeld auf ein reges Interesse an der Partie und sicherte sich deshalb die Übertragungsrechte. Doch die Einschaltquoten zur „Claudios Fiesta“ fielen am Samstag niedriger aus als erwartet.

In der Spitze sahen laut dem Branchenportal „DWDL“ lediglich 720.000 Fernsehzuschauer das Abschiedsspiel von Claudio Pizarro. Die Reichweite wurde gemessen, als im Weserstadion gerade „Claudios Amigos“ und die Legenden des FC Bayern München gegeneinander antraten. Doch nicht nur beim Gesamtpublikum blieben die Marktanteile überschaubar, auch in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen konnte das Abschiedsspiel kaum überzeugen.

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Kam die erste Partie zwischen den Werder-Legenden und „Claudios Amigos“ ab 17:31 Uhr im Schnitt noch auf 5,4 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, lag das zweite Spiel zwischen „Claudios Amigos“ und den Bayern-Legenden nur noch bei 3,7 Prozent. Das Aufeinandertreffen der Werder-Stars gegen die der Münchner sahen lediglich 3,5 Prozent der werberelevanten Zielgruppe. Bei den „Countdown“-Sendungen zwischen den Partien wurde mitunter sogar die Drei-Prozent-Marke unterschritten.

Deutlich besser als Pizarros Abschiedsspiel lief im TV dafür das Frauen-Bundesligaspiel zwischen der TSG Hoffenheim und dem VfL Wolfsburg (1:2). Das Erste übertrug die Partie des zweiten Spieltags live und sammelte damit im Schnitt 1,45 Millionen Zuschauer ein. Beim Gesamtpublikum wurde damit ein Marktanteil von 8,7 Prozent erreicht. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen blieb der Marktanteil dagegen ähnlich mau wie beim Pizarro-Abschied – hier wurden lediglich 5,4 Prozent erzielt.

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