Werder-Talent Fritz über Kyu-hyun Park: "Wir erwarten mehr von ihm"

In der Sommervorbereitung hatten Kyu-hyun Park noch für Aufsehen beim SV Werder gesorgt. Seitdem ist es ruhig geworden um den Südkoreaner. Clemens Fritz hat nun erklärt, was er von dem Talent erwartet.
12.04.2022, 13:34
Lesedauer: 1 Min
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Von Daniel Cottäus

Kyu-hyun Park war kürzlich nach längerer Zeit mal wieder in seiner Heimat unterwegs, um an einem Trainingslager der südkoreanischen U23-Nationalmannschaft teilzunehmen. Für das Talent des SV Werder Bremen dürfte das durchaus eine willkommene Abwechslung gewesen sein. An der Weser läuft es in dieser Saison schließlich nicht besonders gut für den 20-Jährigen. Zwar schaffte es Park bisher zwölfmal in den Spieltagskader der Profis, zum Einsatz kam er in der 2. Liga allerdings nicht. Da Werder zudem längst nicht mit allen Auftritten Parks in der U23 zufrieden war, sind die Überlegungen längst gestartet, wie es im Sommer mit ihm weitergehen könnte.   

"Für ihn ist es wichtig, dass er Spielpraxis bekommt. In welcher Form das dann sein wird, werden wir in aller Ruhe besprechen", sagte Werders Leiter Profifußball Clemens Fritz. Nicht unwahrscheinlich, dass sich die Bremer dazu entscheiden, den Linksverteidiger zu verleihen, weil der Sprung ins Bremer Profiteam für ihn offenbar noch zu groß ist. Oder anders ausgedrückt: Weil sich Park in dieser Saison bisher nicht so entwickelt hat, wie es sich Werder gewünscht hatte.

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"Wir waren sehr zufrieden mit seiner Entwicklung", betonte Fritz, kam dann aber auf "ein Loch" zu sprechen, in dem sich Park zu Jahresbeginn befunden hätte: "Er hat vielleicht zu viel nachgedacht und sich zu viel mit anderen Dingen beschäftigt." Danach formulierte der Ex-Profi seine Kritik an Park noch etwas deutlicher. "Wir wollen von Spielern, die im Kader der Profi-Mannschaft stehen, aber in der U23 zum Einsatz kommen, dass sie dem Spiel dort ihren Stempel aufdrücken. In diesem Punkt erwarten wir mehr von ihm", sagte Fritz, der Park grundsätzlich als "positiven und lernwilligen Typ" sieht, den "man manchmal fast bremsen muss". Der seine Prioritäten zuletzt aber offenbar nicht immer richtig gesetzt hat. Für die U23 bestritt der Außenverteidiger in dieser Saison bisher zehn Pflichtspiele.  

Die Südkorea-Reise, so hofft Fritz, könnte Park gut getan haben und ihm dabei helfen, wieder voll in die Spur zu finden: "Wir würden uns freuen, wenn ihm das einen kleinen Push gibt und ein positives Gefühl für die nächsten Wochen."

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