Werder-Stürmer Füllkrug lässt sich von Euphorie um seine Person nicht anstecken

Viele Experten fordern, dass Werder-Stürmer Niclas Füllkrug für die Deutsche Nationalmannschaft in der Startelf stehen soll. Der lässt sich davon aber nicht anstecken.
30.11.2022, 18:46
Lesedauer: 1 Min
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Von mbü

Ein Schritt ist es noch, dann steht die deutsche Nationalmannschaft im Achtelfinale der WM in Katar. Doch damit der Einzug in die K.o.-Runde auch wirklich gelingt, ist beim Gruppenfinale gegen Costa Rica (Donnerstag, 20 Uhr) ein Sieg Pflicht. Mit Toren soll da unter anderem Niclas Füllkrug helfen. Der Stürmer des SV Werder Bremen ist seit seinem ebenso wichtigen wie wuchtigen Treffer aus dem Spanien-Spiel der gefeierte Mann, große Hoffnungen ruhen auf ihm. Mit dieser Erwartungshaltung geht der 29-Jährige jedoch ziemlich gelassen um.

„Da steckt auch viel harte Arbeit dahinter“, sagte der Torjäger im Gespräch mit „MagentaTV“. Und ihm war wichtig, dass er noch eine weitere Botschaft in die Heimat schicken konnte: „Ich bin auch übrigens nicht der Mann, der Fußball-Deutschland im Turnier hält, sondern wir sind die Mannschaft, die Fußball-Deutschland im Turnier hält.“ Es sind Töne, die für Füllkrug ziemlich normal sind – und im DFB-Umfeld doch angenehm reflektiert daherkommen. „Ich versuche einfach, demütig sowie bodenständig zu bleiben. Ich will weiter meine Arbeit machen, denn ich denke, dass sich das irgendwann auszahlt. Das scheint jetzt gerade bei mir der Zeitpunkt zu sein.“

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Niclas Füllkrug weiß, wo er herkommt. Aber auch, wohin er gern möchte. Und gerade deshalb scheut er sich auch nicht, gegenüber all den großen Namen im deutschen Kader den Mund aufzumachen, wenn er es für richtig hält. „Ich glaube, dass wir viele Führungsspieler im Team haben. Es wird viel geredet und ich versuche, das genauso zu machen“, schilderte der Werder-Profi. „Ich habe andere Erfahrungen gemacht als die anderen Jungs, die viel erlebt und Erfolge gefeiert haben. Auch das, was ich so erlebt habe, prägt. Das versuche ich mit einzubringen und mein Wort fallen zu lassen.“

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