Werder-Stürmer Füllkrug nach deutscher WM-Pleite: „Müssen eine Reaktion zeigen“

"Der Frust sitzt sehr tief", gestand Niclas Füllkrug nach der Niederlage der deutschen Nationalelf im ersten WM-Spiel gegen Japan. Der Werder-Stürmer erlebte ab der 79. Minute sein Weltmeisterschaftsdebüt.
23.11.2022, 21:12
Lesedauer: 1 Min
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Von Björn Knips

Sein Debüt bei einer Fußball-Weltmeisterschaft hatte sich Niclas Füllkrug wahrlich anders vorgestellt. „Der Frust sitzt sehr tief“, gestand der Profi des SV Werder Bremen nach der bitteren 1:2 (1:0)-Pleite gegen Japan im Interview mit der ARD: „Ein Auftaktspiel bei einer WM ist sehr wichtig, dementsprechend sind wir sehr enttäuscht, dass wir nicht gewonnen haben und nicht mal einen Punkt mitnehmen konnten.“

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Füllkrug war in der 79. Minute beim Stand von 1:1 eingewechselt worden. Ritsu Doan (75.) hatte kurz zuvor für Japan die Führung von Ilkay Gündogan (33., Foulelfmeter) ausgeglichen, dem wollte Bundestrainer Hansi Flick mit Hereinnahme des Werder-Stürmers entgegenwirken. Doch Füllkrug musste prompt mitansehen, wie seine Kollegen in der Defensive  dem Japaner Takuma Asano (83.) den Führungstreffer schenkten.

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„Wir hatten eigentlich eine gute Kontrolle, die Japaner waren trotzdem das eine oder andere Mal gefährlich, weil sie auch Qualität haben. Wir verlieren das Spiel in den beiden Situationen, in denen sie ihre Chancen nutzen. Wir sind dann nicht mehr zu einer Hundertprozentigen gekommen“, haderte Füllkrug. Er selbst hatte noch eine Kopfballchance, brachte dabei aber nicht genug Druck hinter den Ball. In der Nachspielzeit legte der 29-Jährige dann per Kopf gut für Leon Goretzka auf, der aber neben das Tor schoss.

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„Wir müssen im nächsten Spiel eine Reaktion zeigen und ein Stück zielstrebiger und konsequenter sein - in allem, was wir machen“, forderte Füllkrug. Seine Stürmerkollegen hatten vor dem Ausgleich so manche gute Chance liegengelassen. Nun droht bereits am Sonntag im zweiten Gruppenspiel gegen Spanien (20 Uhr) das WM-Aus. Die Iberer fegten am Abend Costa Rica mit 7:0 vom Platz. Von einem vorzeitigen Endspiel für die DFB-Auswahl wollte Füllkrug aber nichts hören: „Das Finale ist meines Wissens erst am 18. Dezember. Wir haben keine große Wahl, es geht jetzt weiter. Das nächste große Spiel steht an, da freuen wir uns trotzdem drauf. Ab morgen wird trainiert und Gas gegeben. Wir wollten sowieso jedes Spiel gewinnen.“

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