Nach Spiel gegen Leipzig Füllkrug und Werder haben Anti-Doping-Regeln missachtet

Das waren teure fünf Minuten. Weil Niclas Füllkrug zu spät zur Doping-Kontrolle kam, müssen er und sein Verein jeweils einen vierstelligen und einen fünfstelligen Betrag bezahlen.
06.07.2021, 17:21
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Von Björn Knips

Wer zu spät kommt, den bestraft das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Der SV Werder Bremen muss 8000 Euro und Niclas Füllkrug sogar 10.000 Euro Strafe zahlen, weil der Spieler nach dem Schlusspfiff des DFB-Pokalspiels gegen RB Leipzig nicht direkt in den Doping-Kontrollraum gegangen ist. Füllkrug war zur Doping-Kontrolle ausgewählt worden, steuerte nach Angaben von Werder aber zunächst die Kabine an, um seinen gebrochenen Zeh behandeln zu lassen. Weil der Stürmer dadurch fünf Minuten zu spät zur Doping-Kontrolle kam, verstieß er gegen die Anti-Doping-Richtlinien.

„Niclas wollte sich natürlich nicht über geltende Dopingbestimmungen hinwegsetzen und hatte den Helfer des Dopingarztes auch gebeten, mit in die Kabine zu kommen. Da aufgrund der Corona-Situation aber nur ein Doping-Helfer zwei Spieler begleiten muss und der Doping-Helfer – trotz der Aufforderung von Niclas – nicht mit in die Kabine gekommen ist, kam es zu dieser Situation", wird Sportchef Frank Baumann in einer Werder-Mitteilung zitiert. Der Verein hat das Urteil akzeptiert. 

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