Werder Bremen Für Pizarro wird die Zeit knapp

Bremen. Kleiner Rückschlag für Claudio Pizarro im Wettrennen gegen die Zeit. Der Peruaner kann am Donnerstag noch nicht wieder mit der Mannschaft trainieren, sein Einsatz am Sonnabend gegen Lautern ist weiterhin fraglich - aber noch möglich.
04.08.2011, 13:09
Lesedauer: 1 Min
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Von Ben Binkle

Bremen. Es war ein ambitionierter Plan von Werder Bremen. Claudio Pizarro sollte heute wieder ins Mannschaftstraining einsteigen, um am Sonnabend zum Ligastart gegen den 1. FC Kaiserslautern (15.30 Uhr bei uns im Liveticker) eine Option für den Kader zu sein. Daraus wurde vorerst nicht: Der Peruaner hat am Vormittag nur eine individuelle Einheit absolviert.

"Er kann heute noch nicht mittrainieren, vielleicht aber morgen", hat Trainer Thomas Schaaf die Hoffnung auf seinen wichtigsten Stürmer noch nicht aufgegeben: "Wir müssen die Situation bis zum Wochenende noch abwarten." Sollte Pizarro es nicht rechtzeitig schaffen, stehen Schaaf in Lennart Thy, Markus Rosenberg, Marko Arnautovic und Sandro Wagner vier weitere Stürmer für die zwei Startelf-Plätze zur Verfügung.

Wer gegen Lautern beginnen darf, ist noch offen. "Wir sind in der Offensive gut besetzt", sagt Schaaf, der sich über einen engen Konkurrenzkampf freuen kann: "Keiner hat sich in der Vorbereitung einen großen Vorsprung erspielen können." Beim Pokalaus gegen Heidenheimdurfte das Duo Thy/Rosenberg ran, beim erfolgreicheren Test gegen Evertonam Dienstag konnten dann Arnautovic und Wagner Pluspunkte sammeln. Schaaf will nun aber konstantere Leistung seiner Angreifer sehen: "Da haben wir noch Steigerungspotential."

Fritz bleibt fraglich

Weiterhin keine Option für den Werder-Angriff ist Denni Avdic. Der Schwede kann nach wie vor nicht trainieren, also auch nicht spielen. Ein weiterer sicherer Ausfall am Sonnabend wird Tim Borowski sein, der weiterhin Knöchelprobleme hat. Ob es für Rechtsverteidiger Clemens Fritz reicht, ist noch offen. Er absolvierte am Donnerstag ein Rehaprogramm und soll am Freitag wieder ins Training einsteigen.

Hoffnung machen Schaaf auch die Verteidiger Per Mertesacker und Sebastian Prödl. Beide können nach ihren langen Pausen voll trainieren und sind zumindest Optionen für den Kader gegen Lautern am Sonnabend.

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