Ob Fans dabei sind, ist noch unklar Jetzt ist es offiziell: Bundesliga startet am 18. September

Die nächste Spielzeit der Fußball-Bundesliga beginnt am 18. September. Eine Woche zuvor soll die erste Runde im DFB-Pokal gespielt werden. Das Pokal-Finale findet an einem Donnerstag statt.
10.07.2020, 14:53
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Von dpa

Nun ist es offiziell: Die Saison der Fußball-Bundesliga 2020/2021 startet am 18. September. Dies geht aus dem Rahmenterminkalender des Deutschen Fußball-Bundes hervor, der am Freitag veröffentlicht wurde. Auch für die 2. Bundesliga und die 3. Liga wird an dem Wochenende Anpfiff zum ersten Spieltag sein.

„Alle vorgenommenen Planungen im DFB-Rahmenterminkalender der Saison 2020/2021 stehen unter dem Vorbehalt, dass die behördlichen Verfügungslagen vor Ort den Spielbetrieb ermöglichen. Anpassungen für einzelne Wettbewerbe aufgrund sich verschärfender Pandemielagen oder veränderter Verfügungslagen sind weiterhin möglich“, hieß es in der DFB-Mitteilung.

Die Winterpause wird in der kommenden Spielzeit extrem kurz sein, denn schon am 2./3. Januar soll in der Bundesliga und 2. Bundesliga weitergespielt werden. Ebenfalls ungewöhnlich ist, dass das Pokalfinale diesmal nicht an einem Samstag nach der Saison, sondern am Feiertag Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 13. Mai) ausgespielt wird. Die Pokal-Halbfinals sollen am Wochenende rund um den 1. Mai steigen, wenn die Ligen noch einmal pausieren.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hatte in der vergangenen Woche den 18. September bereits als favorisierten Termin für den Beginn der nächsten Bundesligasaison genannt, aber noch betont, dass er einer von „verschiedenen Planungsvarianten“ sei. Vor der endgültigen Festlegung waren die 36 Profivereine von der DFL noch um eine Stellungnahme gebeten worden. Im Gespräch war auch der 11. September als möglicher Bundesliga-Starttermin gewesen. Angedacht waren ebenso Modelle mit einer verkürzten Winterpause oder einer höheren Anzahl von zwei bis maximal drei „Englischen Wochen“.

Berücksichtigt werden müssen bei der konkreten Spielplan-Konzeption die Europapokal-Turniere im August. Deshalb wäre denkbar, dass der Saisonstart ohne den deutschen Meister FC Bayern über die Bühne gehen wird.

Offen bleibt weiter, ob in der neuen Saison zeitnah wieder Zuschauer in die Stadien dürfen. Bis zum 31. Oktober sind in Deutschland noch Großveranstaltungen verboten, für die kein Hygienekonzept vorliegt und bei denen eine adressenseitige Nachverfolgung der Besucher nicht möglich ist. Bei der Debatte um die Rückkehr von Fans in der Fußball-Bundesliga hat die DFL auf die zuständigen Gesundheitsbehörden vor Ort verwiesen. Entscheidend für eine (Teil-) Zulassung von Zuschauern seien die lokalen Konzepte der Clubs, welche von den zuständigen Gesundheitsbehörden vor Ort freigegeben werden müssten, teilte die Deutsche Fußball Liga am Freitag über die Vorgaben des Bundesministeriums für Gesundheit mit. Die DFL steht nach eigenen Angaben derzeit im ständigen Austausch mit dem BMG.

„In diesen Gesprächen wurde seitens des BMG ausgeführt, dass die konsequente Einhaltung höchster Infektionsschutzstandards Grundvoraussetzung ist, um Fußballspiele mit Publikum wieder möglich zu machen“, hieß es in der Mitteilung.

Unabhängig von den lokalen Konzepten für eine mögliche Rückkehr von Besuchern werde die Dachorganisation der 36 Proficlubs der 1. und 2. Liga auf Grundlage des Geisterspiel-Konzepts der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ für die neue Saison erneut Vorgaben für den Arbeitsschutz rund um den Spiel- und Trainingsbetrieb erstellen. Ob beispielsweise bei Ticket-Kontingenten für Gastvereine einheitlich vorgegangen wird, soll frühzeitig bei einer außerordentlichen DFL-Mitgliederversammlung besprochen werden.

Zuvor waren in Sachsen Überlegungen publik geworden, wonach vom 1. September an wieder Zuschauer in den Fußballstadien und Hallen zugelassen werden könnten. Demnach würden dann Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern möglich sein, allerdings unter Einhaltung von Hygieneregeln und der Kontaktverfolgung.

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