Agus Auftritt gegen Ex-Club VfL Osnabrück Gänsehaut-Rückkehr wird zur Enttäuschung

Vor seinem Wechsel zu Werder spielte Felix Agu einst beim VfL Osnabrück. Nun kehrte der Bremer Profi an seine alte Wirkungsstätte zurück - und erlebte dabei nicht wirklich einen schönen Nachmittag.
09.08.2021, 06:18
Lesedauer: 1 Min
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Von Marius Winkelmann

Er hatte hingefiebert auf diesen Gänsehaut-Moment, auf die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte, in die Heimat, an die Bremer Brücke. Also an den Ort, an dem Felix Agu einst vom Jugendspieler zum Profi und Aufstiegshelden des VfL Osnabrück gereift war. Als der 21-Jährige Werder-Profi am Samstag vor dem Pokalspiel gegen seinen Ex-Club offiziell von den Fans der Lila-Weißen verabschiedet wurde, brandeten ohrenbetäubende „Aguuuu“-Rufe auf. Was dann in den 90 Minuten danach auf dem Rasen passierte, hatte aus Agus Sicht aber so gar nichts mehr mit einer gelungenen Rückkehr zu tun.

„Die Enttäuschung ist immer noch riesengroß“, sagte er einen Tag nach der 0:2-Niederlage im „Werder Strom Talk“: „Es ist wirklich nicht schön, gegen den alten Verein ausgeschieden zu sein. Noch dazu, weil wir es selbst vermasselt haben mit unseren zahlreichen ungenutzten Chancen. Auch Agu hatte einen glücklosen Auftritt hingelegt. Nach 67 Minuten holte ihn Trainer Markus Anfang vom Platz. Zuvor hatte der erneut als Linksaußen aufgebotene Bremer zwar sehr motiviert gewirkt, doch seine Bemühungen verpufften viel zu oft.

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Vor dem Spiel in Osnabrück hatten Werder gleich drei namhafte Offensivspieler verlassen: Josh Sargent, Yuya Osako und Johannes Eggestein. Aus Agus Sicht darf das aber nicht als Ausrede herhalten: „Natürlich hat uns die Qualität der Spieler auf dem Platz gefehlt, aber ein großes Thema war das nicht in der Mannschaft. Dass Abgänge kommen, die unumgänglich sind, war klar. Es waren alle gut darauf vorbereitet.“

Trotz der Pokal-Enttäuschung gelte es nun ohnehin, das Positive mitzunehmen. „Wir haben uns ja die Chancen herausgespielt. Auch schon gegen Düsseldorf haben wir uns gesteigert. Jetzt müssen wir das wieder schaffen und die Chancen dann auch verwerten“, erklärte Agu mit Blick auf den kommenden Gegner SC Paderborn.

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