Wechsel perfekt Gnabry geht doch nach München

Seinen Abschied aus Bremen hatte Serge Gnabry in der Vorwoche bereits verkündet, seither galt die TSG Hoffenheim als heißester Anwärter für einen Wechsel. Nun geht es aber doch nach München.
11.06.2017, 11:36
Lesedauer: 2 Min
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Gnabry wird einen Drei-Jahres-Vertrag beim deutschen Rekordmeister unterschreiben, aufgrund einer Ausstiegsklausel in Höhe von kolportierten acht Millionen Euro hatte der 21-Jährige zuletzt sein Gastspiel an der Weser nach nur einem Jahr wieder beendet.

„Wir freuen uns, dass in Serge Gnabry ein weiterer junger, deutscher Nationalspieler zum FC Bayern kommt. Serge hat in Bremen eine sehr gute Entwicklung genommen", sagte Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, in einer Pressemitteilung. Auch Gnabry selbst äußerte sich zu dem Transfer: „Es ist eine große Ehre, Teil des FC Bayern zu werden. Vor mir liegt eine spannende Zeit, auf die ich mich sehr freue“, zitierten ihn die Münchener.

Werder-Sportchef Frank Baumann hatte zuletzt erklärt, dass es vor allem die Perspektive gewesen sei, in der kommenden Saison international zu spielen, die den Ausschlag zu Gnabrys gewünschter Vertragsauflösung gab. Gegenüber der "Bild"-Zeitung äußerte sich Baumann dann auch zur Entscheidung seines Ex-Spielers: "Er hat sich zu einem großen Sprung entschieden. Aber uns ist letztlich egal, zu welchem Klub er wechselt", sagte er. "Die Bayern und Serge werden sich das gut überlegt haben. Ich hoffe, dass er dort zurecht kommt."

Das Offensivtalent war im vergangenen Sommer nach dem Gewinn der Silbermedaille mit dem deutschen Team bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro vom FC Arsenal aus London an die Weser gewechselt. Seither war der Mittelfeldspieler in 27 Pflichtpartien für Werder zum Einsatz gekommen und hatte dabei elf Tore erzielt. Nach vielen starken Leistungen in der Hinrunde kam Gnabry im weiteren Verlauf der Saison auch verletzungsbedingt nicht mehr so häufig zum Zuge und musste zumeist von der Bank aus zuschauen, wie seine Teamkollegen eine beeindruckende Siegesserie hinlegten.

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Im vergangenen November hatte Gnabry sein Debüt in der deutschen A-Nationalmannschaft gegeben und war im WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino direkt als dreifacher Torschütze in Erscheinung getreten. Aktuell bereit er sich mit der U21-Nationalmannschaft auf die EM in Polen vor. (mbü)

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