WM-Qualifikationsspiele am Dienstag Hajrovic-Doppelpack führt Bosnien zum Sieg

Izet Hajrovic konnte über die Länderspielreise ordentlich Selbstvertrauen tanken: Dem Bosnier gelangen zwei Treffer gegen Estland. Ludwig Augustinsson hat trotz Niederlage Grund zum Jubeln.
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Zumindest für die bosnische Nationalmannschaft legt Izet Hajrovic etwa zehn Monate nach seinem Kreuzbandriss schon wieder so richtig los: Im letzten Qualifikationsmatch zur Weltmeisterschaft 2018 in Russland stand Hajrovic bereits wieder in der Startelf. Auswärts ging es gegen die estnische Auswahl – und Werders Flügelspieler besorgte den Sieg fast im Alleingang: Kurz nach der Pause nutzte Hajrovic einen Fehler in der Innenverteidigung der Esten, um sein Team in Führung zu bringen, sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit stellte der 26-Jährige nach zwischenzeitlichem 1:1-Ausgleich den alten Abstand wieder her. Bemerkenswert: Hajrovic traf mit dem eigentlich verschmähten rechten Fuß. Gebracht hat es den Bosniern letztlich allerdings wenig: Den Play-Off-Platz in der Gruppe H sicherte sich Griechenland hinter Belgien. Den Griechen reichte dabei ein Pflichtsieg gegen das punktlose Schlusslicht aus Gibraltar.

Besser sieht es da für Ludwig Augustinsson aus: Der schwedische Linksverteidiger verlor zwar mit 0:2 gegen den direkten Konkurrenten aus den Niederlanden, allerdings konnten die Schweden vom vorangegangenen 8:0 gegen Luxemburg zehren. Angesichts der deutlich besseren Tordifferenz der Skandinavier hätten Arjen Robben und Co. mit sieben Toren Vorsprung gewinnen müssen. So wird einmal mehr „ohne Holland zur WM“ gefahren - dafür womöglich mit Augustinsson, dessen Schweden als Gruppenzweiter hinter Favorit Frankreich nun die Chance haben, sich über die Play-Offs zu qualifizieren.

Übrigens: Ex-Werderaner Claudio Pizarro darf weiter darauf hoffen, im nächsten Sommer mit fast 40 Jahren noch einmal bei einer Weltmeisterschaft dabei zu sein. Mit einem 1:1 gegen Kolumbien konnte sich Peru den Play-Off-Platz in der Südamerika-Qualifikation sichern. Ex-HSV-Stürmer Paolo Guerrero glich die Führung von Bayerns James Rodriguez aus. Sollten die Peruaner nun auch noch in der letzten, entscheidenden Runde Ozeanien-Meister Neuseeland besiegen können, geht ein Startplatz an die Anden-Republik. Ob Pizarro dabei sein kann, wird auch von seiner Saison abhängen: Nach der schwachen letzten Spielzeit bei Werder ist der Stürmer zur Zeit nicht Teil des Nationalmannschaftskaders. (cev)

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