„Nicht noch einmal gehen“ Selke und das Werder-Missverständnis

Davie Selke ist nach dem Werder-Abstieg zurück bei seinem Stammverein Hertha BSC. Seine Leihe nach Bremen bezeichnet er rückblickend als Fehler.
04.08.2021, 12:35
Lesedauer: 1 Min
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Von Timo Strömer

Davie Selke und die Rückkehr zum SV Werder Bremen – es war ein großes Missverständnis. Im Januar 2020 als Hoffnungsträger auf Leihbasis von Hertha BSC gekommen, blieb der 26-Jährige bei den Grün-Weißen weit hinter den Erwartungen zurück. Selkes Bilanz für Werder: 39 Pflichtspiele, vier Tore und der Abstieg in die 2. Liga. Nun erklärt der Hertha-Stürmer in der "Sport Bild": „Ich hatte nie wirklich das Gefühl, dass ich der richtige Spielertyp für die Philosophie bin.“

„Werder hätte aus meiner Sicht eher einen spielerischen Stürmer gebraucht. Das Spiel war nicht wirklich auf Flanken ausgelegt. Meine Stärken, in die Tiefe zu gehen und im Strafraum präsent zu sein, kamen so nicht zur Geltung", blickt Selke auf seinen Leih-Transfer nach Bremen zurück: „Damals habe ich mich bewusst für den Wechsel zu Werder entschieden, und ich würde es aus der Situation von damals heraus wieder so machen. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Mit dem Wissen von heute muss ich sagen: Ich würde den Schritt nicht noch einmal gehen.“

Jetzt ist Selke zurück bei Hertha BSC, gehört in der Vorbereitung zu den Top-Torschützen der Hauptstädter. Immerhin gut für Werder: Wegen des Abstiegs war die mit den Berlinern im Leihvertrag vereinbarte Kaufverpflichtung erloschen. Werder musste keine 12 Millionen Euro für den Angreifer bezahlen, der schon zwischen 2013 und 2015 für die Grün-Weißen auf Torejagd ging, ehe er für acht Millionen Euro zu RB Leipzig wechselte.

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