Historie, Trainer, Star des Werder-Gegners

So tickt der FC Ingolstadt

Der SV Werder Bremen spielt am heutigen 6. Spieltag der 2. Bundesliga auswärts gegen den FC Ingolstadt. Los geht's um 13.30 Uhr. Unsere Deichstube hat den Werder-Gegner unter die Lupe genommen.
11.09.2021, 08:35
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Von Hans-Günter Klemm
So tickt der FC Ingolstadt

Ingolstadts Trainer Roberto Pätzold.

Thomas Frey / dpa

Der SV Werder Bremen spielt am heutigen 6. Spieltag der 2. Bundesliga auswärts gegen den FC Ingolstadt. Los geht's um 13.30 Uhr. Unsere Deichstube hat den Werder-Gegner unter die Lupe genommen: Historie, Trainer, Star – so tickt der FC Ingolstadt

Die Historie

Drei (!) Relegationen in Folge absolvierte der FCI  – das Resultat: Der Club ist wieder in der Spielklasse gelandet, in die er nach eigenem Selbstverständnis auch hingehört. In den Entscheidungsspielen setzten sich „die Schanzer“, wie sie gerufen werden und es im Vereinslogo eingetragen ist, gegen den VfL Osnabrück durch. Unvergessen ist die Zweitliga-Meisterschaft 2015. Einmal gelang in der Bundesliga der Klassenerhalt, dann ging es 2017 wieder runter, 2019 sogar noch eine Etage tiefer.  An der als GmbH firmierenden Lizenzspielerabteilung der Oberbayern ist der Audi-Konzern mit 19,94 Prozent der Anteile beteiligt.

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Der Trainer

Eine Bilderbuchkarriere hat Roberto Pätzold hingelegt: von der U 19 direkt zu den Profis. Der aus Berlin stammende 42-Jährige war schon lange die Wunschlösung der Vereinsführung, ihm musste sogar Rekordtrainer Thomas Oral (dreimal in Amt und Würden) Platz machen. Pätzold kam vor sechs Jahren von der Jugend des Hamburger SV zum FCI und arbeitete erfolgreich im Nachwuchsbereich. Sein Vorteil nun: Viele Spieler kennt er aus dieser Zeit, es dürfe ihm die Aufgabe bei der ersten Trainerstation im Profibereich erleichtern. Der Trainerstuhl in Ingolstadt, wo in elf Jahren genau 14 Sportlehrer Platz nahmen, gilt als Schleudersitz. Dort saßen auch schon zwei Ex-Werderaner: Benno Möhlmann (2010 bis 2011) und Alexander Nouri (drei Monate in 2018).

Der Star

Einst galt er als großes Versprechen bei der Frankfurter Eintracht. Im Trikot der Hessen spielte er ein gutes Jahrzehnt lang. Doch der große Durchbruch glückte Marc Stendera nicht. Der 25-Jährige wechselte zu Hannover 96, wo er auch nicht überzeugen konnte. Schließlich landete er in Ingolstadt, wo er als eine der Stützen der Aufstiegself gilt. Gegen Werder fehlt der Anführer im Mittelfeld allerdings verletzungsbedingt – und Pätzold muss noch mehr auf das Kollektiv setzen.

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