Interimscoach Kohfeldt

„Ich glaube, dass wir etwas verändern können“

Am Freitagabend (20.30 Uhr) wird Florian Kohfeldt erstmals als Interimstrainer auf der Bank sitzen. Von seiner Mannschaft erwartet er nach dem Aus von Alexander Nouri eine Reaktion.
01.11.2017, 13:15
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Toni Nürnberg
„Ich glaube, dass wir etwas verändern können“

Florian Kohfeldt

CARMEN JASPERSEN, dpa

Viel Zeit für die Vorbereitung auf das Spiel Eintracht Frankfurt bleibt Kohfeldt nicht. Zwei nicht-öffentliche Einheiten und das Abschlusstraining sind alles, dann geht es auswärts gegen die Hessen. Große taktische Änderungen will und kann der Interimscoach bis dahin nicht vornehmen. Ein, zwei kleinere taktische Aspekte sollen akzentuiert werden. „Ich glaube schon, dass wir etwas verändern können“, sagt der neue Trainer. Dazu gehört die Spieleröffnung, wie Kohfeldt am Mittwoch bei seiner Antritts-Pressekonferenz verriet. Denn eine grobe Marschrichtung hat der Trainer der Mannschaft bereits auf den Weg gegeben: Möglichst schnell hinter die Abwehrketten der Frankfurter kommen, denn „dort spielt es sich befreiter als 20 Meter vor dem eigenen Tor“.

Insgesamt sei er auf eine Mannschaft gestoßen, die wissbegierig und konzentriert in die neue Trainingswoche gegangen sei. Jeder wisse, in welch schwieriger Lage Werder stecke. Aus diesem Grund erwartet Kohfeldt, dass das Team nach den schwachen Auftritten der Vorwochen in Frankfurt eine „Reaktion“ zeigt. Denn über eine ausreichend hohe individuelle Qualität verfüge das Team. Davon ist Kohfeldt überzeugt.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+