Werder-Profi Marko Arnautovic "Ich stehe nicht zum Verkauf"

Bremen. Eigentlich hat Marko Arnautovic derzeit "werder-frei" - doch verfolgt den Stürmer die Situation bei seinem Klub Werder Bremen auch im Lager der österreichischen Nationalelf.
21.03.2013, 11:48
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Bremen. Eigentlich hat Marko Arnautovic derzeit "werder-frei" - doch verfolgt den Stürmer die Situation bei seinem Klub auch im Lager der österreichischen Nationalelf. In Interviews mit verschiedenen Zeitungen sprach Arnautovic über sein aktuelle Reservistenrolle bei Werder Bremen, die Lockrufe aus Kiew und seine sportliche Zukunft.

Es sei derzeit "eine schwere Situation" in Bremen, sagte der Stürmer gegenüber "Sport10.at". Dies gelte für ihn, aber auch für die gesamte Mannschaft. Arnautovic war zuletzt aus der erste Elf gerutscht und ist in der Rückrunde nicht in Form. Seine Degradierung zum Reservisten durch Trainer Thomas Schaaf nimmt er nicht persönlich. "Das wurde von vielen Medien wieder so verstanden, dass ich kritisiert werde und der Buhmann bin", erklärt der Österreicher: "Das bin ich eh schon gewohnt, das ist normal". Den Fans verspricht er: "Wenn ich wieder spielen werde, werde ich auch wieder meine Leistung bringen."

Im Januar lag Werder Bremen ein lukratives Angebot von Dynamo Kiew für den 23-Jährigen vor - Sportchef Thomas Eichin lehnte dieses aber ab. "Es war sehr viel Geld im Spiel", sagte Arnautovic über die Offerte aus dem Osten, schränkte aber ein: "Für mich war das aber nie wirklich ein Thema, ganz einfach nicht interessant."

Auch dem Gerücht, er Werder Bremen wolle sich im Sommer von ihm trennen, trat Arnautovic gegenüber der Agentur APA entgegen: "Das stimmt nicht. Ich stehe nicht zum Verkauf". Dies hätten ihm die Vereins-Bosse so versichert. Zuletzt hatte Eichin sogar den Wunsch geäußert, den bis 2014 laufenden Vertrag des Österreichers vorzeitig verlängern zu wollen. Arnautovic steht diesen Plänen offen gegenüber: "Ich werde mir das anhören und mit ihnen reden. Dann sehen wir weiter."

Zunächst liegt sein Fokus aber auf dem Abstiegskampf an der Weser. Arnautovic sieht in der Krise jeden einzelnen Spieler gefordert, egal ob Reservist oder Stammkraft. "Jetzt müssen wir uns selbst bei der Nase nehmen, um da wieder rauszukommen", sagt der Angreifer, der für die Zukunft schon wieder ehrgeizige Ziele formuliert: "Wir gehören wieder nach Europa und werden alles versuchen, wieder um die Europa League mitzuspielen."

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Arnautovic trifft ebenso wie seine Werder-Kollegen Sebastian Prödl und Zlatko Junuzovic mit Österreich in der WM-Qualifikation auf die Färöer Inseln (22. März) und Irland (26. März). (bb)

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