Langkamp über sein Startelfdebüt "Ich wusste, dass meine Chance kommt"

Sebastian Langkamp hat im Spiel gegen Augsburg ein souveränes Startelfdebüt für Werder hingelegt, vermeidet es nun aber, für die kommenden Spiele große Ansprüche zu stellen.
20.03.2018, 13:11
Lesedauer: 1 Min
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Von Toni Nürnberg und Christoph Sonnenberg

Besser hätte das Debüt für Sebastian Langkamp am vergangenen Samstag im Grunde nicht laufen können. Werder gewann das Spiel gegen Augsburg mit 3:1, der Innenverteidiger bekam obendrein von allen Seiten Lob. Frank Baumann bescheinigte Langkamp eine "gute Präsenz" und gute Lösungsfindung im Spielaufbau, sein Trainer Florian Kohfeldt hob die Intelligenz und Ruhe hervor, mit der Langkamp agiere und Mannschaftskollege Zlatko Junuzovic wiederum strich die Abgezocktheit des 30-Jährigen heraus. „Ich glaube, es war die dritte oder vierte Sekunde im Spiel“, sagte Junuzovic im Anschluss an das Spiel in Augsburg, „da lässt er den Gegenspieler auflaufen und spielt den Ball einfach mit der Hacke vorbei. Der hat echt die Ruhe weg." Der Gelobte selbst blieb am Dienstag bescheiden. Er sei zwar froh von Beginn gespielt zu haben, "doch der Teamerfolg steht über allem", sagte Langkamp.

Dass Langkamp, der im Winter von Hertha BSC zu Werder gewechselt war, seine Stärken erst jetzt für die Mannschaft einbringen konnte, hatte mehrere Ursachen. So war das Duo Moisander-Veljkovic in der Innenverteidigung gesetzt, erst durch die Verletzung Veljkovics wurde ein Platz für Langkamp frei. Zudem musste sich Langkamp noch an Werders Spielphilosophie anpassen. "Es gab Veränderungen zur Spielweise in Berlin und den Automatismen in der Mannschaft, daran musste ich mich gewöhnen", erklärte der Verteidiger. "Jetzt bin ich richtig angekommen." Und Angst, dass sich sein Wechsel zu Werder als Fehler entpuppen könnte hat und hatte Langkamp auch nicht – obwohl es für ihn zunächst nur zu Kurzeinsätzen reichte. "Ich wusste, dass meine Chance kommt", sagte er.

Doch trotz der gelungenen Empfehlung in seinem ersten Spiel von Beginn, vermeidet Langkamp große Ansagen für die kommenden Spiele. Angesprochen auf das Frankfurt-Spiel am Ostersonntag sagte er mit einem Augenzwinkern: "Erstmal fahre ich jetzt zu IKEA und am Nachmittag haben wir dann nochmal Training."

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