Kommentar zum Trainerposten

Instinktfrage

Es spricht im Grunde nur wenig dagegen, dass Florian Kohfeldt auch über die Winterpause hinaus Werder-Trainer bleibt. „Er hat den Spielern ihre Stärken zurückgegeben“, findet Christoph Sonnenberg.
11.12.2017, 09:43
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Instinktfrage
Von Christoph Sonnenberg

Der 2:1-Erfolg in Dortmund war gleich in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes. Er war der erste Auswärtssieg der Saison. Der erste in Dortmund seit zehn Jahren. Und dann war er auch noch verdient. So viele lange nicht gefühlte Gefühle auf einmal, da darf man als Bremer Fan für einen kurzen Moment die Euphoriebremse lösen.

Zuletzt ging es ja eher um die Frage, warum und wie lange man sich das eigentlich noch antun will. Der Mann, der maßgeblich für das neue Bremer Befinden zuständig ist, ist Florian Kohfeldt. Er hat den Spielern ihre Stärken zurückgegeben und den Fans ihren Stolz.

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Es macht wieder Spaß, Werder beim Fußballspielen zuzuschauen. Und das ist ja ein wesentlicher Faktor, überhaupt hinzuschauen. Dass Kohfeldt über das Jahresende hinaus Trainer bleibt, dürfte feststehen. Zumindest in den Köpfen der Entscheidungsträger.

Der Erfolg Kohfeldts ist aber zugleich der Frank Baumanns. Er musste viel Kritik einstecken für seinen Mut und Instinkt, auf Kohfeldt zu setzen. Wieder einer mit wenig Erfahrung, aber aus der U 23. Auch Baumanns Entscheidung wird jetzt belohnt.

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