Das Interview zur Situation von Werder Bremen

Bode: „In der Not liegt auch eine Chance“

Im großen Interview mit dem WESER-KURIER erklärt Werders Aufsichtsrats-Chef Marco Bode, warum der finanziell angeschlagene Verein seine Strategie überdenken muss und was ihn in fünf Jahren freuen würde.
14.11.2020, 10:00
Lesedauer: 11 Min
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Bode: „In der Not liegt auch eine Chance“
Von Jean-Julien Beer
Bode: „In der Not liegt auch eine Chance“

"Der Umgang mit unserem Trainer zeigt gerade die Werte, für die wir stehen": Marco Bode möchte, dass Werder auch in Zukunft ein besonderer Verein bleibt.

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Herr Bode, zu welcher Gruppe gehörten Sie bei den jüngsten Werder-Spielen in der Bundesliga? Zu der, die sich über einen weiteren Punkt freut, oder zu der, die denkt: Oh Gott, was für ein unansehnlicher Fußball…

Marco Bode: Sowohl als auch – oder weder noch. Ich finde die Diskussion etwas überzogen. Wir hatten in allen Spielen gute Passagen und solche, die weniger überzeugten. Fußball in der Bundesliga ist immer auch Ergebnissport. Ich bin mit dem Verlauf der Saison nicht restlos glücklich, aber auch weit davon entfernt, ganz unzufrieden zu sein. In unserer Situation finde ich die Attraktivitäts-Diskussion, die uns seit Wochen begleitet, auch nicht ganz angemessen.

Warum nicht angemessen?

Nehmen wir unser Spiel beim 1:1 gegen Köln. Natürlich haben wir da keinen Hurra-Fußball gespielt. Aber: Was haben denn die Kölner angeboten? Auch ich hätte mir in der ersten Halbzeit etwas mehr Leidenschaft und Mut gewünscht, das gebe ich zu – aber insgesamt bin ich mit unseren zehn Punkten aus sieben Spielen nicht unzufrieden.

Werder stand immer für attraktiven Fußball, das war der Markenkern. Ist die Abkehr davon nur eine Momentaufnahme – oder erfindet sich Werder Bremen in der Coronakrise gerade grundsätzlich neu?

Wir werden uns nicht von der Idee verabschieden, erfolgreich, attraktiv und offensiv zu spielen. Für mich stehen jetzt aber auch Mut und Leidenschaft im Fokus. Werder hat eine bestimmte Art, Fußball spielen zu wollen. Und unser Trainer Florian Kohfeldt hat auch eine Vorstellung davon, wie für ihn der perfekte Fußball aussieht. Bei der Entwicklung dahin müssen wir aber immer bedenken, dass wir eine sehr problematische Saison hinter uns haben, das kann man nicht sofort ablegen. Zudem sind wir nach wie vor in einem Krisenmodus. Insbesondere natürlich wirtschaftlich, aber das hat letztlich dazu geführt, dass wir zum Beispiel einen Spieler wie Davy Klaassen verkauft haben. Das muss man bei der Erwartungshaltung einfließen lassen. Gerade in diesem Jahr geht es auch darum, junge Spieler einzubauen. Auch das gehört für mich übrigens zum Kern von Werder Bremen.

Sollte dann nicht der Klassenerhalt das große Ziel sein?

Wir sind in der Bundesliga konkurrenzfähig und sehen uns nicht definitiv im Abstiegskampf. Aber wir sind mit den Erfahrungen der vergangenen Saison vorsichtig, irgendwelche anderen Ziele in den Mund zu nehmen. Auch das wäre nicht angemessen.

Gilt die einfache Formel: Hätte Werder mehr Geld, würde die Mannschaft schöneren Fußball spielen?

Nein. An diese einfache Gleichung habe ich nie geglaubt. Trotzdem ist die Krise, die wir durchleben, schon anstrengend. Es ist aber vor allem eine finanzielle und wirtschaftliche Krise. Es war immer unsere Strategie, bei allen sportlichen Ambitionen wirtschaftlich vernünftig zu bleiben. Durch Corona, aber auch durch die sportliche Krise der vergangenen Saison, sind wir da aus der Balance geraten und müssen jetzt sehen, dass wir zusammenhalten und unsere Strategie für die nächsten Monate und Jahre dem anpassen.

Wie meinen Sie das?

Es ist einfach so, dass den meisten Klubs signifikant weniger Einnahmen zur Verfügung stehen durch die Corona-Krise, auch uns. Auch an anderen Standorten wird vom Krisenmodus und von existenzieller Bedrohung gesprochen. Die Bundesliga hat viele Jahre einen boomenden Markt erlebt, jetzt geht es durch Corona in die andere Richtung, das ist sehr schmerzhaft. Wir müssen selbstkritisch eingestehen, dass wir darauf als Werder Bremen, aber auch als Liga nicht gut vorbereitet waren.

Werder gehörte ohnehin zu den finanziell schwächeren Vereinen, nun brechen durch Corona Einnahmen von 30 bis 50 Millionen Euro weg. Wird Werder diese Krise überstehen?

Dafür kämpfen wir. Und ich bin davon überzeugt. Wir tun alles dafür, dass wir diese Krise so überstehen, dass wir sportlich trotzdem weiter wettbewerbsfähig sind. Genau das ist die Herausforderung. Mir ist aber wichtig, dass wir grundsätzlich und nicht nur wegen Corona aus der Situation lernen und unsere langfristige Strategie und Haltung kritisch betrachten und möglicherweise auch verändern. Uns als Werder-Führung wird oft vorgeworfen, dass wir nicht zu Veränderungen bereit wären. Dem würde ich widersprechen. Wir sind gerade intensiv damit beschäftigt, unsere langfristige Strategie zu diskutieren und neu zu denken. Natürlich innerhalb gewisser Grenzen: Wir sind ein Sportverein und Fußballklub, der sozial verantwortlich handeln will, der seine Fans begeistern und Identifikation schaffen will. Das bleiben wichtige Ziele. Trotzdem muss man auf der Einnahmeseite schauen, wo es Trends und Möglichkeiten gibt, um sich noch besser aufzustellen und vielleicht auch wieder investieren zu können. Auf der anderen Seite müssen wir die Ausgaben im Griff behalten. Krisenmodus bedeutet, dass wir jetzt kurzfristig durchkommen müssen. Aber wir müssen auch im Blick haben, welche langfristigen Folgen das hat. Wir müssen eine stabile Zukunft vor Augen haben, die Werder wieder erfolgreicher macht. Es liegt einiges auf dem Tisch, womit wir uns beschäftigen – unabhängig davon, dass Nachwuchsförderung und die Durchlässigkeit zu den Profis für Werder zentrale Themen bleiben.

Geht es also auch wieder um das Thema Investor?

Es gibt keine Denkverbote. Wir versuchen, für alle Überlegungen offen zu sein, die uns wirtschaftlich stärker und robuster machen und uns sportlich nach vorne bringen.

Zu den langfristigen Folgen der Krise gehört, dass Werder die Kredite zurückzuzahlen hat, die der Verein nun aufnehmen muss. Müssen sich die Fans darauf vorbereiten, dass auf absehbare Zeit selbst bei Spielerverkäufen nicht in die Mannschaft investiert werden kann?

Es ist definitiv so, dass es eine Strategie braucht, wie solche Kredite über eine gewisse Zeit zurückgezahlt werden. Auch daran arbeiten wir. Es wird immer eine Herausforderung sein, dennoch sportlich wettbewerbsfähig zu sein. Wir werden nicht komplett auf eine Kaderentwicklung und Transfers verzichten können, aber es ist schon wichtig, zu verstehen, dass wir in den Möglichkeiten eingeschränkt sein werden. Wir müssen also versuchen, in dieser Situation das Bestmögliche für Werder herauszuholen. Das gilt für den Transfermarkt, aber auch für die Ausbildung und Förderung junger Spieler. Sehen Sie: bei aller Kritik daran, dass wir aus wirtschaftlichen Gründen keinen spielstarken Mittelfeldspieler verpflichten konnte, hat sich ein Eigengewächs wie Manuel Mbom genau deshalb in die Mannschaft gespielt. Auch wenn das platt klingt: Manchmal liegt in der Not auch eine Chance, das Richtige zu tun.

In dieser Not wird genau geschaut, wen Werder verpflichtet. Diesen Sommer kamen mit Erras, Schmid und Agu gleich drei Spieler, die bisher keine Rolle spielen. Holt Werder die falschen Spieler oder muss man das längerfristig sehen?

Definitiv Letzteres. Keinen dieser Spieler schreibe ich ab. Ich bin überzeugt, dass alle drei noch diese Saison ihre Spielzeit bekommen werden. Es hängt aber auch an jedem Spieler, wie intensiv sein Einfluss sein kann. Da sind die Spieler gefordert, sich im Training und in Testspielen durch Leistung anzubieten und es dem Trainer schwer zu machen, sie nicht aufzustellen.

Dieser Trainer heißt weiter Florian Kohfeldt, trotz des Fast-Abstiegs. Jetzt will sich der 1. FC Köln diese Bremer Treue zum Trainer als Vorbild nehmen. Sind Sie da gerne der Vorreiter?

Ja. Das war übrigens schon während der vergangenen Saison so, dass unser Festhalten am Trainer überregional und in der Liga sehr positiv wahrgenommen wurde. Der öffentliche Druck hier in Bremen und umzu ging in eine andere Richtung. Große Teile unserer Fans aber haben unseren Weg unterstützt. Kein Klub möchte seinen Trainer entlassen – es ist aber schön, wenn anerkannt wird, dass Werder Bremen hierbei noch etwas vorsichtiger ist als die allermeisten Vereine. Trotzdem haben wir schon Trainer entlassen, und auch in Zukunft wird Werder nicht ohne Trainerentlassungen auskommen. Wir haben aus Überzeugung an Florian Kohfeldt festgehalten und sind froh, dass wir die Klasse gehalten haben.

Werder war auch einer der ersten Klubs, die einen erneuten Gehaltsverzicht der Spieler erreicht haben, nach schwierigen Verhandlungen. Viele Fans verstehen nicht, warum sich Fußballprofis so schwer damit tun, auf Gehalt zu verzichten.

Aus Spielersicht lautet das Argument, dass sie ihre Leistung ja erbringen, wenn gespielt wird, und das Fernsehen auch überträgt. Bei unserer Mannschaft ist jedoch schon ein Verständnis dafür da, dass ohne Zuschauereinnahmen die Situation für die Klubs einfach anders ist. Deshalb haben sich unsere Spieler bereit erklärt, diesen Weg mit uns zu gehen. Bei einer Unterbrechung der Saison ist die Bereitschaft der Mannschaft noch einmal größer, auf Gehalt zu verzichten. Das haben wir im Frühjahr erlebt. Ich finde, wir haben einen ordentlichen Kompromiss gefunden, der die Atmosphäre in der Kabine nicht belastet. Mir ist aber schon klar, dass man damit nicht alle Fans überzeugen kann, wenn sie die Dimensionen der Spielergehälter sehen. Es bleibt ein schwieriges Thema, das uns auch noch länger beschäftigen wird. Anfangs waren wir davon ausgegangen, dass in der Rückrunde wieder Normalität in den Stadien einzieht. Das würde ich heute nicht mehr annehmen. Unser Hauptszenario für die laufende Saison sieht jetzt vor, dass wir – wenn überhaupt – nur vor einem Teil der Zuschauer spielen können.

Es wird auch in Zukunft in Bremen kein Geld regnen, die Lage bleibt eher angespannt. Warum sollte Manager Frank Baumann seinen Vertrag verlängern, wenn er kaum Gestaltungsspielraum hat und dadurch eh immer zum Buhmann wird?

Weil wir seinen Job nicht als Managerspiel verstehen, und er übrigens auch nicht. Es geht nicht nur ums Kaufen oder Verkaufen von Spielern, auch wenn das öffentlich im Mittelpunkt steht. Sein Job ist so viel mehr als das. Seine ganzen Meetings, seine strategischen Ideen – Frank besetzt eine Schlüsselposition im Klub, und er ist auch noch jemand, der das sehr umfassend und ganzheitlich macht. Er lässt sich überhaupt nicht darauf reduzieren, Transfers zu tätigen. Auf der anderen Seite hat er gesagt, dass er diesen Verein weiter nach vorne entwickeln möchte. Wir haben vergangene Saison einen schmerzhaften Rückschlag hinnehmen müssen. Wenn ich aber auf die vergangenen vier gemeinsamen Jahre mit Frank Baumann schaue, dann war drei Jahre lang eine gute Entwicklung sichtbar. Er ist da übrigens auch sehr gelobt worden, ich erinnere nur an die Verpflichtungen von Max Kruse und Ludwig Augustinsson oder die Transfers von Thomas Delaney. Das waren für die Außenbetrachtung Feiertage. Wir sind insgesamt mit ihm sehr zufrieden.

Ist die Verlängerung seines auslaufenden Vertrages also nur noch eine Formalität?

Wir werden uns im Aufsichtsrat kurzfristig mit dieser Frage beschäftigen. Ich halte es für sehr wichtig, diese Frage zu klären, ob und wie wir mir Frank weiterarbeiten wollen. Wenn der Aufsichtsrat eine Entscheidung getroffen hat, werden wir sehr zügig Gespräche aufnehmen. Ich würde es nicht als Formalität bezeichnen, aber ich bin optimistisch, dass wir die Gespräche führen und diese gut verlaufen werden. Bis zur sehr kurzen Winterpause in diesem Jahr sollte eine Entscheidung gefallen sein.

Spielt dabei eine Rolle, dass Trainer Florian Kohfeldt eine Zukunft bei Werder nur mit einem Sportchef Frank Baumann vorstellen kann?

Das Verhältnis zwischen beiden spielt natürlich in unseren Betrachtungen eine Rolle. Aber es gibt da keinen Automatismus. Das sind zwei unterschiedliche Personalien und zwei unterschiedliche Verträge.

Der Fast-Abstieg hat in der Werder-Familie Spuren hinterlassen. Es gibt offenbar einige Aufgeregtheiten und Bestrebungen, auch bezüglich der Besetzung des künftigen Aufsichtsrates. Werden hinter den Kulissen gerade die härteren Zweikämpfe geführt als auf dem Feld?

Ich persönlich glaube das nicht. Die vergangene Saison hat uns alle geärgert und es gibt bestimmt auch im Umfeld von Werder die eine oder andere Person, die uns als Führung von Werder kritisch sieht. Alles andere wäre doch merkwürdig. Wir müssen immer bereit sein, uns mit konstruktiver Kritik auseinander zu setzen, wenn sie geäußert wird. An manchen Stellen haben wir uns verteidigt, an anderen haben wir die Kritik aufgenommen. Wenn jemand etwas an meiner Arbeit zu kritisieren hat, dann soll und darf er mich jederzeit anrufen. Und wenn sich jemand als Kandidat für den Aufsichtsrat positioniert, dann ist das auch völlig in Ordnung. Dann werden der Wahlausschuss und die Mitgliederversammlung darüber entscheiden. Es geht immer darum, dass Konzepte, Persönlichkeiten und eine Haltung im Wettbewerb stehen. Aber ich habe in dieser Frage einen Wunsch.

Wie lautet der?

Dass wir immer sachlich argumentieren. Ich habe ja vorhin gesagt, dass wir uns gerade intensiv damit beschäftigen, was wir in unserer Strategie verändern und anpassen können. Aber wenn Menschen das immer darauf reduzieren, dass Personen ausgetauscht werden müssen, dann ist mir das zu einfach gedacht. Ich finde, es braucht dann sachliche Argumente dafür – und die haben mich noch nicht erreicht.

Auf welchen Strategiewechsel muss man sich denn einstellen?

Wir haben ja schon einiges verändert. Man sieht, dass wir viel weniger verletzte Spieler haben und das Thema Nachwuchsförderung zentral ist. Wir werden uns auch zunehmend mit Daten beschäftigen, die uns im medizinischen Bereich helfen können, aber auch im Scouting oder im Jugendbereich. Dabei ist der Begriff Digitalisierung wichtig. Und wir werden uns mit Fragen beschäftigen, wie wir auf der Einnahmeseite strategische Felder besetzen können. Mir ist zudem wichtig, dass Werder seinen Kern behalten und stärken muss, ein sozial engagierter Fußballklub zu sein, der aus einer Haltung heraus handelt. Das wird möglicherweise nicht zu mehr Einnahmen führen, aber es geht ja auch darum, dass wir im Kampf um Talente und Profis Argumente brauchen, die hier und da vielleicht nicht finanziell sind. Deshalb ist es wichtig, über das Thema Haltung und Philosophie des Vereins immer wieder nachzudenken.

Das klingt, als würden Sie auf jeden Fall gerne als Aufsichtsratschef weiter Werders Zukunft gestalten wollen.

Ja, ich habe dem Wahlausschuss gesagt, dass ich gerne weitermachen und gerne mit meinen Kollegen weitermachen möchte, um auch das ganz deutlich zu sagen. Ich bin immer derjenige, der aus unserem Kreis nach außen spricht – aber ich kann jedem versichern, auch jedem Kritiker, der sich da möglicherweise in Zweikämpfen verzettelt, dass wir sehr intensiv im Aufsichtsrat diskutieren, auch kontrovers. Das ist keine One-Man-Show.

Gehört es auch zu dieser Haltung, die Sie eben erwähnt haben, dass Werder mit Kohfeldt nach Freiburgs Christian Streich den dienstältesten Trainer der Liga beschäftigt?

Auf jeden Fall. Ein wichtiger Wert von Werder Bremen war immer das Thema Menschlichkeit und Respekt, und das sollte auch in Zukunft so sein. Das heißt nicht, dass dieser Verein keinen Trainer entlassen kann. Aber es bedeutet, dass man mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern respektvoll und vernünftig umgeht. Dieser Umgang mit unserem Trainer zeigt gerade die Werte, für die wir stehen. Unaufgeregt und menschlich zu sein und trotzdem kritisch und offen miteinander umzugehen. Diese Werte sind wichtige Eckpfeiler von Werder Bremen.

Wenn Sie die enormen Herausforderungen betrachten: Hätte Werder dann alles richtig gemacht, wenn der Verein in fünf Jahren immer noch Erstligist ist?

Das möchte ich nicht nur daraus ableiten. Für uns ist es immer ein Minimalziel, in der Liga zu bleiben. Aber wenn ich von Haltung und Werten spreche, dann kommt es dabei nicht nur auf Tabellenplätze und das TV-Ranking an. Es geht auch darum, wie gut wir darin waren, Menschen zu begeistern und zu unterhalten. Und auch darum, unsere Werte zu vermitteln und gegenüber Mitarbeitern, Spielern und Nachwuchsteams weiterzugeben. Das klingt vielleicht sehr weltverbessernd, aber ich finde, das sollte ein lohnendes Ziel von Werder Bremen sein, unabhängig von Toren und Tabellenplätzen. Wenn wir in fünf Jahren weiter in der ersten Liga sind und die Werder-Fans sagen, dass es gute Jahre waren, dann bin ich zufrieden. Aber natürlich würde ich auch gerne mal ein Ausreißerjahr nach oben erleben, nachdem es vergangene Saison einen Ausreißer nach unten gab.

Das Gespräch führte Jean-Julien Beer.

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