Werder-Talent

Johannes Eggestein wittert seine Chance

Nach einem lehrreichen Jahr in der U23 zeigte sich Sturm-Talent Johannes Eggestein in der Vorbereitung sichtlich gereift. Gegenüber der "Bild" schätzt Eggestein die Konkurrenzsituation bei Werder ein.
02.08.2017, 07:46
Lesedauer: 1 Min
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Ähnlich wie sein Bruder Maximilian ist auch Johannes Eggestein ein Jungprofi der ruhigen, realistischen Sorte - aber auch keiner, der sich kleiner als nötig macht. Im Gespräch mit der "Bild" verrät Werders große Sturm-Hoffnung seine Ambitionen für die kommende Bundesligasaison. "Ich fühle mich bereit", erklärt Eggestein mit Blick auf Deutschlands Fußball-Oberhaus. Vor allem körperlich merkt Eggestein, dass er langsam dem Jugendspieler-Dasein entwächst: "Ich wirke dynamischer und spritziger und kann mich besser in Zweikämpfen durchsetzen", berichtet der Perspektivspieler. "Ich fühle mich wohler."

Eine Einschätzung, die sich durchaus mit dem deckt, was man in Eggesteins Testspieleinsätzen während der Vorbereitung erkennen konnte. Gegen Ajax Amsterdam und in der ersten Partie gegen West Ham war Eggestein als Torschütze erfolgreich. In der auch aufgrund der anspruchsvollen Gegnerwahl offensiv überschaubaren Testspiel-Bilanz ist Eggestein damit gemeinsam mit Yuning Zhang Top-Torjäger. Den Wettstreit mit dem zweiten Nachwuchsstürmer sieht der 19-Jährige positiv: "Er ist ein Konkurrent, aber gleichzeitig zusätzliche Motivation für mich zu zeigen, dass ich spielen will", sagte Eggestein der "Bild".

Tatsächlich könnte Eggestein früher zu Einsätzen kommen als ursprünglich erwartet. Ein weiterer Sturm-Zugang lässt noch auf sich warten, im Pokal gegen Würzburg wird mit Fin Bartels ein Konkurrent gesperrt fehlen. Von der Startelf will Eggestein kurzfristig noch nicht reden: "Das Ziel ist für mich, im Kader mit dabei zu sein." Mittelfristig möchte "Jojo" die Etablierten aber auf jeden Fall unter Druck setzen. "Volle Attacke ist angesagt", bestätigt der Nachwuchsprofi - weiß aber auch, dass man als junger Spieler einen Schritt nach dem Anderen gehen muss: "Ich bin noch jung. Daher muss ich einen gesunden Mittelweg finden."

Das komplette Interview lesen Sie hier.

(cev)

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