Werder vor dem Mainz-Spiel Junuzovic-Ausfall hat Folgen

Bremen. Gegen Mainz 05 muss Werder Bremen definitiv auf Zlatko Junuzovic verzichten. Der Ausfall des Österreichers sorgt für ein Personalproblem im defensiven Mittelfeld - denn auch hinter Ignjovskis Einsatz steht noch ein Fragezeichen.
28.03.2013, 12:42
Lesedauer: 2 Min
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Bremen. Nun ist es amtlich: Zlatko Junuzovic wird für Werders Auswärtsspiel am Sonnabend im Mainz (15.30 Uhr im Liveticker) definitiv ausfallen. Das bedeutet für Bremen ein echtes Problem im defensiven Mittelfeld.

Junuzovic hatte im WM-Quali-Spiel der Österreicher in Irland nach einem Foulspiel eine böse Risswunde am Knie erlitten. Am Mittwochabend ist der Mittelfeldspieler in Bremen untersucht worden, anschließend war klar, dass er pausieren muss.

"Das Risiko ist zu groß, er kann sich auch nicht richtig bewegen", sagte Werder-Trainer Thomas Schaaf, der bis zuletzt noch auf einen Einsatz seines Leistungsträgers gehofft hatte. Nun wünscht sich der Coach eine schnelle Genesung: "Wir hoffen, dass er in der nächsten Partie wieder dabei sein kann." Dann empfängt Werder Bremen den FC Schalke 04 im Weserstadion.

Für das Mainz-Spiel hat Schaaf nun aber ein Personal-Problem im defensiven Mittelfeld. Beheben könnte dies Aleksandar Ignjovski. Der Serbe, der zuletzt wegen Bauchschmerzen kürzer treten musste, hat am Donnerstag einen Härtetest absolviert und stand auch am Nachmittag beim Mannschaftstraining auf dem Rasen. Es geht also aufwärts mit Ignjovski, was den Trainer freut. "Wir hoffen, dass es so weitergeht und er am Wochenende zur Verfügung steht", sagt Schaaf, der seinen Allrounder nur zu gut gebrauchen könnte.

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Durch den Ausfall von Junuzovic und das Fragezeichen hinter Ignjovski rückt Philipp Bargfrede in den Fokus. Seit der Winterpause musste der 24-Jährige wegen einer Verletzung pausieren, nun könnte die Zeit für sein Comeback gekommen sein. Trainer Schaaf lobt seinen Profi ("Philipp tut unserem Spiel gut") formuliert aber dessen Einsatzchancen gewohnt vorsichtig: "Es sieht danach aus, dass er erstmals wieder dabei sein kann." Ob es für die Startelf reicht, weiß Schaaf nicht: "Das hängt auch von den anderen Alternativen ab."

Bargfrede beim Training im A-Team

Eine solche ist auch Sokratis. Beim 2:2 gegen Greuther Fürth hatte Schaaf seinen Abwehrchef erstmals ins Mittelfeld vorgezogen - ein Experiment, dass in Mainz eine Forsetzung erfahren könnte. Zwar fühlt sich der Grieche in der Innenverteidigung deutlich wohler, doch sagt Schaaf: "Wir müssen alle Möglichkeiten durchdenken."

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Keine Option ist hingegen Clemens Fritz. Der Kapitän, der ebenfalls im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann, ist nach seinem Jochbein- und Rippenbruch noch kein Kandidat für den Kader. Zwar mache der 32-Jährige bei der Reha gute Fortschritte, doch müsse er erst langsam wieder an das Teamtraining herangeführt werden. An eine volle Zweikampf-Belastung sei aktuell noch nicht zu denken. Frühestens gegen Schalke, wahrscheinlich aber noch etwas später könne er wieder mit Fritz planen, glaubt Schaaf.

Ein weiterer Kandidat für den Platz im defensiven Mittelfed ist Tom Trybull. Der 20-Jährige hatte zuletzte gegen Gladbach und Fürth jeweils in der Startelf gestanden. Beim Training am Donnerstag gab es einen ersten Fingerzeig: Im abschließenden Spiel stand Bargfrede im A-Team auf der "Sechser"-Position, Sokratis bildete zusammen mit Assani Lukimya die Innenverteidigung. (bb)

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