Vor dem Heimspiel gegen Mönchengladbach Junuzovic: "Müssen noch eine Schippe drauflegen"

Vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach stellten sich Trainer Alexander Nouri, Sportchef Frank Baumann und Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic den Fragen der Presse. Die Pressekonferenz zum Nachlesen.
09.02.2017, 11:14
Lesedauer: 4 Min
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Junuzovic:
Von Kea Müttel

Vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach stellten sich Trainer Alexander Nouri, Sportchef Frank Baumann und Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic den Fragen der Presse. Die Pressekonferenz zum Nachlesen.

Das war's von der Pressekonferenz. Werder will natürlich gegen Gladbach gewinnen und Junuzovic hat das sehr emotional klargemacht. Ob Moisander und Pizarro dabei sein werden, entscheidet sich in den nächsten Tagen.

Der Trainer lobt Max Kruse und sagt, dass dieser noch Luft nach oben habe.

Nouri weicht der Frage, ob Fritz eine Startplatzgarantie hat, aus.

Wer die Elfmeter schieße, sei Eigenverantwortung - so Nouri dazu, dass Kruse gegen Augsburg den Elfmeter geschossen hat und nicht Gnabry. "Die regeln das selber auf dem Platz."

Nouri sagt, dass Fritz für Werder unverzichtbar sei. "Mit seiner Erfahrung bietet er den jungen Spielern sehr viel Orientierung."

Junzovic macht klar, dass ihn die ganze Freistoßsituation nervt.

Warum er keinen Freistoß mehr treffe, wisse er selber nicht, sagt Junuzovic. "Man probiert das beste draus zu machen und manchmal geht er halt rein und manchmal auch nicht". Man solle das Spiel aber nicht nur an Freistößen bewerten.

Junuzovic sagt noch einmal, dass nur zähle, was auf dem Platz passiert. Man müsse einfach punkten - "egal wie, schön, hässlich".

Nach dem Spiel gegen Augsburg musste man die Niederlage erst einmal verdauen, sagt Junuzovic. Das sei wie "ein Schlag ins Gesicht" gewesen.

"Mir ist natürlich klar, dass das außen auch ein großes Thema ist", sagt Nouri. Er arbeite weiter mit voller Überzeugung mit der Mannschaft und sei überzeugt, dass man sich dafür belohnen werde. "Ich glaube an die Mannschaft und von daher ist das für mich kein Thema", sagt der Trainer.

"Alex arbeitet sehr intensiv und gut mit der Mannschaft und erreicht die Mannschaft", so Baumann.

Die Trainerdiskussion gebe es, sagt Baumann. Aber nicht Vereinsintern. Sondern nur in der Öffentlichkeit. "Für uns ist klar, dass wir zu unserem Trainerteam das Vertrauen haben und zuversichtlich sind, dass wir zusammen aus der Situation herauskommen", so der Sportchef.

Nouri sagt, dass man gegen Augsburg nur sieben Torschüsse zugelassen habe - daran könne man sehen, dass viele Abläufe stimmen. Die Gegentore hätten nichts mit einer schlechten Organisation zu tun, sondern mit Situationen, in denen nicht gut Verteidigt worden sei.

Baumann hofft, das die Mannschaft nach dem Augsburgspiel mit etwas "Wut im Bauch" auftrete.

"Bei vielen war die Hoffnung da, dass wir unser Ziel mit dem Abtieg nichts mehr zu tun zu haben möglichst früh zu erreichen", sagt Baumann. "Wir sind im Abstiegskampf mit dabei, können die Situation aber auch gut annehmen". Man kenne die Situation aus den letzten Jahren. Es sei wichtig, dass man die Ruhe bewahre und sich noch mehr zusammenraufe.

"Wir sehen, wir müssen noch eine Schippe drauflegen, weil es ja nicht gereicht hat", sagt der Mittelfeldspieler. Man müsse die Führungen auch über die Zeit bringen können. "Nichts kommt von selber", betont er.

"Es ist klar, dass dir nichts geschenkt wird", sagt Junuzovic. "Wir hätten locker gewinnen können, so wie wir aufgetreten sind - aber das ist halt kein Wunschkonzert."

Das Hinspiel sei für Werder "nicht ganz so angenehm" gewesen, sagt Baumann.

Baumann sagt, dass man einen sehr guten Kader habe. In Augsburg seien einige Spieler ausgefallen, wenn aber alle zur Verfügung stehen, sei man gut besetzt.

Nouri will nicht über einzelne Gladbach-Personalien reden und erwähnt noch einmal, dass Gladbach Werder "alles abverlangen" werde.

"Wir sind total überzeugt von unseren Abläufen und unseren Ideen", sagt Nouri zur eigenen Taktik. Und dieser Weg werde zwangsläufig auch zu Punkten führen.

"Wir wissen was auf uns zukommt", sagt Nouri zu Gladbach. Die Mannschaft werde sicherlich mit einem gewissen Rückenwind in Bremen auftreten. Gladbach spielt 4-4-2 und grundsätzlich "sehr diszipliniert und kompakt".

"Das Wichtgiste ist jetzt das Gladbachspiel, darauf liegt unser Fokus und das wollen wir gewinnen", macht Junuzovic klar.

Dass es um den Abstiegskampf gehe sei allen im Verein bewusst, sagt Junuzovic der noch einmal erwähnt, dass man die individuellen Fehler vermeiden müsse. "Jetzt ist es an der Zeit, dass wir Punkten".

"Eins ist klar, wir wollten in Augsburg unbedingt gewinnen", sagt Junuzovic. Er spricht noch einmal über die knappe Niederlage und sagt, dass man ein paar Tage gebraucht habe, um die Niederlage zu verdauen.

Natürlich sei Psychologie auch ein Aspekt eines Trainers, sagt Nouri.

"Natürlich waren wir alle frustriert und enttäuscht aufgrund des Ergebnisses", sagt Nouri. "Und wir wollen uns jetzt endlich mal für gute Leistungen belohnen."

"Natürlich wollen wir die Tür bis zum Ende offen halten", sagt Nouri zu Moisander und Pizarro. Deshalb warte man weiter ab.

Bei Moisander und Pizarro wird sich morgen erst entscheiden, ob sie am Wochenende spielen können. Grillitsch habe Stücke des Mannschaftstrainings mitmachen können. Ansonsten stehen alle außer Bargfrede zur Verfügung, so Nouri zur Personallage.

Junuzovic sagt, dass er und Vestergaard sich "ab und zu schreiben". Am Wochenende werden beide aufeinandertreffen. Junuzovic hoffe, dass dieser seine Qualitäten gegen Werder nicht ausspielen werde.

Zuerst wie gewohnt die Zuschauer-Info: Das Weserstadion ist am Wochenende wieder ausverkauft.

Die Werderaner betreten den Presseraum - es geht los!

Vor der PK: Niklas Moisander hat heute wieder am Mannschaftstraining teilgenommen. Ist er damit auch ein Kandidat für das Heimspiel am Sonnabend? Trainer Nouri wird uns die Frage gleich sicherlich beantworten.

Vor der PK: Werder steht auf zur Zeit auf dem 15. Tabellenplatz, Borussia Mönchengladbach ist Elfter. Werder wird gegen Gladbach gewinnen müssen, um sich etwas von der akuten Abstiegsgefahr zu befreien.

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