Werders Torhüter-Hierarchie Kapinos Rolle und der Plan mit Plogmann

Stefanos Kapino wird als Werders Nummer zwei in die Rückrunde gehen. Vor allem ein Grund war dafür ausschlaggebend.
16.01.2019, 19:46
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Kapinos Rolle und der Plan mit Plogmann
Von Christoph Sonnenberg

Die Karriere des Stefanos Kapino hat schon so manche überraschende Wendung genommen. Knapp eineinhalb Jahre ist es her, da stand er für Olympiakos Piräus noch in der Champions League im Tor. 2:3 verlor Kapinos Mannschaft damals gegen Sporting Lissabon. Den Durchbruch schaffte er in seiner Geburtsstadt nicht, es folgte erst ein Wechsel zu Nottingham Forrest in die Tiefen der zweiten englischen Liga. Im Sommer vergangenen Jahres verpflichtete Werder Kapino. Doch nur ein paar Tage nach dem Transfer verletzte er sich im August im Trainingslager im Chiemgau. Ein Sehnenriss ließ ihn bis Dezember pausieren, erst in der Vorbereitung in Südafrika stieg Kapino wieder in vollem Umfang ins Mannschaftstraining ein.

Dort, in Randburg, sollte die Entscheidung fallen, welche Rolle Kapino in der Rückrunde einnimmt – abhängig von seinen Leistungen im Trainingslager. Trotz eines etwas unglücklichen Auftritts beim 1:0 im Testspiel gegen die Kaizer Chiefs steht nun fest, dass Kapino als Nummer zwei in die Rückrunde geht. Am Sonnabend gegen Hannover, bei Werders Start in die Rückrunde, sitzt der Grieche auf der Bank. Dort saß zuletzt Luca Plogmann. Ausschlaggebend für Kapino ist die größere Erfahrung.

Plogmann, bisherige Nummer zwei, wird künftig für die U 23 in der Regionalliga spielen. Das Torwart-Talent, das im Klub als kommende Nummer eins im Werder-Tor gilt, soll in der Rückrunde Spielpraxis sammeln. In der Hinrunde kam er als Nummer zwei beim 2:1-Sieg in Frankfurt zu einem Kurz-Einsatz. In der U 23 stand Plogmann fünfmal im Tor der U 23, dazu kommen zwei Länderspiele für Deutschlands U 19 Nationalelf. Jetzt soll er so viele Spiele wie möglich absolvieren.

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