Werder reagiert auf Coronavirus Keine Autogramme und Fotos mehr für die Fans

Der Coronavirus ist auch bei Werder ein Thema. Die Spieler sollen vorerst keine Autogramme mehr geben und keine Selfies mit den Fans mehr machen.
03.03.2020, 12:33
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Keine Autogramme und Fotos mehr für die Fans
Von Christoph Bähr

Das Abschlusstraining ist bei Werder normalerweise immer öffentlich. Florian Kohfeldt schätzt den Austausch mit den Fans kurz vor einem Spiel ungemein. „Man erfährt, wie die Stimmung bei ihnen ist und welche Erwartungen sie haben. Das ist für uns sehr wichtig“, betonte der Trainer. Dass Werder vor dem Pokalspiel in Frankfurt trotzdem am Montag und am Dienstag geheim trainierte, liegt am Coronavirus. Die Ansteckungsgefahr solle gering gehalten werden, sagte Kohfeldt. „Uns fehlt dieses öffentliche Training natürlich, aber wir mussten abwägen, was aktuell wichtiger ist. Ich denke, dass die Fans dafür Verständnis haben.“

Die Spieler sollen im Umgang mit den Fans derzeit auch auf Autogramme und Fotos verzichten. In der Kabine geben sie sich zur Begrüßung nicht mehr die Hand. „Und wir umarmen uns auch nicht andauernd“, sagte Kohfeldt, der betonte: „Man sollte nicht in Panik verfallen, aber bestimmte Maßnahmen sind eben sinnvoll.“ Sportchef Frank Baumann erklärte, dass Werder und das Bremer Gesundheitsamt im regelmäßigen Austausch zum Thema Corona-Virus stünden. Spielabsagen seien nach aktuellem Stand nicht geplant, „aber die weitere Entwicklung ist schwer abzusehen“, sagte Baumann.

Vom Verzicht auf Autogramme und Selfies bekommen die Fans in Bremen ohnehin erst einmal wenig mit. Werder bleibt nach dem Pokalspiel in Frankfurt, wo am Donnerstag und am Freitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert wird. Am Freitag reist die Mannschaft dann direkt nach Berlin, wo am Sonnabend das Ligaspiel bei Hertha BSC ansteht.

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