Werder-Kapitän Moisander im großen Interview

„Kohfeldt erinnert mich an Louis van Gaal“

Als er 2016 aus Genua zu Werder kam, war er zunächst mal verwundert, erzählt Niklas Moisander. Inzwischen habe sich jedoch viel im Klub verbessert - was vor allem am jetzigen Trainer liege.
09.09.2019, 16:45
Lesedauer: 11 Min
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Von Jean-Julien Beer
„Kohfeldt erinnert mich an Louis van Gaal“
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Herr Moisander, Sie sind im Fußball viel herumgekommen, haben in den Niederlanden und in Italien gespielt. Die Bremer halten ihren Bundesligastandort gerne für besonders. Ist es hier wirklich besonders – und wenn ja, was ist so besonders?

Mich hat unglaublich beeindruckt, wie sehr unsere Mannschaft in meinen ersten Jahren im Abstiegskampf unterstützt wurde. Diese Unterstützung der Fans war immer da, wirklich immer. Ich kann mich nicht an Spiele erinnern, in denen wir ausgepfiffen wurden. Dieser Zusammenhalt ist großartig, in der ganzen Stadt. Man hat wirklich den Eindruck, ganz Bremen lebt mit uns. In Amsterdam war das ein bisschen gleich, aber dort muss man alles gewinnen. Wenn man nicht 3:0 gewinnt, kann es schon mal sein, dass die Fans pfeifen. In Genua gab es zwei große Klubs in der Stadt, da war die Unterstützung also geteilt. Dieses Gefühl einer großen Werder-Familie, zu erleben, dass wirklich eine ganze Stadt oder Region hinter uns steht, das ist für mich etwas sehr Spezielles gewesen. Deshalb ist Werder tatsächlich ein besonderer Verein.

Werder hat nun einen schwierigen Saisonstart zu verkraften. Wie wichtig war der erste Sieg im Spiel gegen Augsburg, um in der Länderspielpause in Ruhe arbeiten zu können?

Sehr wichtig. Unser Saisonstart war mit den beiden Niederlagen nicht so, wie erhofft. Wir wussten, dass wir gegen Augsburg gewinnen müssen. Das hat am Ende geklappt, auch wenn wir vielleicht nicht überragend gespielt haben. Jetzt haben wir die ersten drei Punkte und können uns nun mit ein bisschen Ruhe auf die nächsten Aufgaben vorbereiten.

Haben Sie mal überlegt, was bei einer Niederlage passiert wäre? Es war sehr knapp.

Ja, natürlich denkt man darüber nach. Es wäre ein katastrophaler Start in die neue Saison gewesen. Aber ich war davon überzeugt, dass wir dieses Spiel gewinnen. Auch wenn uns das gelungen ist, müssen wir noch viel arbeiten, am Defensivverhalten und an unserem Spiel allgemein.

Neben dem ersten Sieg gab es auch den letzten Neuzugang, Leonardo Bittencourt. In den Tagen davor ging es viel um Nabil Bentaleb und die Frage, ob man so einen schwierigen Charakter bei Werder integrieren könne. Sie betonen oft die Bedeutung des Teamgeists. Ist es nun ein Vorteil, dass statt Bentaleb einer kam, der so ist wie alle bei Werder: ein leicht zu führender guter Fußballer?

Ich kenne Bentaleb nicht persönlich, deshalb kann ich wenig dazu sagen, wie es mit ihm bei Werder gewesen wäre. Aber ich glaube, dass Leo sehr gut bei uns reinpasst und hier ein wichtiger Spieler werden kann.

Dem Teamgeist-Gedanken liegt natürlich die Idee zugrunde, dass eine Mannschaft mit einem guten Teamgeist einen Gegner schlagen kann, der die besseren Einzelspieler hat. Ist der Zusammenhalt manchmal wichtiger?

Oh ja, ich glaube, das hat man schon oft gesehen. Im Fußball, aber auch in anderen Sportarten. Wir haben das auch vergangene Saison mit Werder gezeigt. Wir hatten nicht die besten individuellen Spieler, aber wir haben zusammen guten Fußball gespielt. Oder nehmen wir als Beispiel die Eishockey-WM im vergangenen Jahr: Finnland hat dort ohne einen einzigen Spieler aus der nordamerikanischen Profiliga gewonnen, und das gegen Russland, die mit den besten Spielern antraten. Ich bin überzeugt davon: Wenn man richtig gut zusammenarbeitet und ein Team ist, dann hat man die besten Chancen, zu gewinnen. Natürlich ist individuelle Qualität auch wichtig, sie hilft dir. Aber hier bei Werder haben wir beides, und das ist gut.

Nicht so gut ist, dass Ihre Mannschaft in dieser Saison noch nie ohne Gegentor geblieben ist, nicht mal im Pokal gegen Oberligist Delmenhorst. In der Bundesliga gab es in drei Spielen acht Gegentore. Können Sie als Abwehrchef mal erklären, woran das liegt?

Mein Gefühl deckt sich mit dem, was uns der Trainer gerade in einer Sitzung gesagt hat: Wir haben in den bisherigen Spielen 44 Prozent weniger Torchancen zugelassen als im Vorjahr, aber trotzdem viel mehr Gegentore kassiert. Wir haben nicht so dramatisch schlecht verteidigt, das meine ich, aber in den wichtigen Momenten waren wir nicht da. Auch wieder bei den Toren von Augsburg. In diesen Situationen müssen wir viel besser sein. Aber allgemein ist es nicht so, dass die Gegner sechs oder sieben Großchancen pro Spiel hätten. Wir müssen also in den kleinen Momenten noch aufmerksamer sein.

In Hoffenheim waren Sie schuld an einem Tor, das haben Sie sofort eingeräumt, Ihr Gegenspieler gewann das Kopfballduell. Wie gehen Sie mit solchen Toren um? Denken Sie da lange drüber nach, analysieren Sie, oder haken Sie es schnell ab?

Ich analysiere immer alle unsere Gegentore, auch wenn wir gewonnen haben. Ich finde, das ist wichtig, um zu schauen, ob wir das als Mannschaft besser hätten lösen können. Das gilt dann auch für mich persönlich. Was hätte ich besser machen können? Ich schaue nach dem Spiel die Videos an und denke darüber nach. Am nächsten Tag muss es dann aber aufgearbeitet sein, dann ist es für mich vorbei. Dann geht es weiter.

Dann haben Sie auf den Videos vom Augsburg-Spiel wieder ein Kontergegentor gesehen. Selbst Delmenhorst hat das gegen Werder geschafft. Warum ist das für die Mannschaft ein so schwieriges Thema?

Das ist eine gute Frage. Ich glaube, es liegt auch an der Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen. Mit Gegenpressing und unserem Angriffsspiel. Man sieht das ja auch bei Leverkusen oft, wo im letzten Spiel dreimal ein Gegenspieler allein auf den Torwart zulief. Es ist unglaublich schwierig, bei dieser offensiven Art von Fußball keine Chancen für den Gegner zuzulassen. Wenn es gelingt, dann dominierst du das Spiel und dann sieht das sehr gut aus. Wenn nicht, kann so ein Konter passieren, auch wenn man das im Einzelfall immer besser verteidigen kann.

Dieser offensive Fußball ähnelt dem Stil von Ajax Amsterdam. Sie waren schon als Teenager ein Fans dieser Spielweise und haben dann auch bei Ajax gespielt. Warum mögen Sie diesen Stil? Müssten Sie als Abwehrspieler nicht der natürliche Feind des Offensivspektakels sein?

Viele Verteidiger wollen natürlich zunächst die Sicherheit für die Defensive haben. Aber ich kam schon mit 17 Jahren zu Ajax und habe diese Art des Fußballs gelernt. Es fühlt sich für mich gut an. Ich bin auch kein normaler Verteidiger, ich finde es schön, mich mit meinen Pässen am Aufbauspiel zu beteiligen und dem Team im Spiel nach vorne zu helfen. Ich bin also kein typischer Abwehrspieler, der nur Zweikämpfe und lange Bälle spielen will. Ich fühle mich wohl mit diesem Fußball, es macht doch auch viel mehr Spaß, so zu spielen. Natürlich fühlt man manchmal auf dem Feld, dass es gefährlich ist, vor allem wegen der Konter. Aber das akzeptiere ich. Ich spiele lieber so, als immer nur am eigenen Strafraum zu sein.

Sie haben als Abwehrchef lieber ein 5:2-Spektakel als ein 1:0? Im Ernst?

(schmunzelt) Lieber wäre es mir ohne Gegentor. Sagen wir also: lieber ein 3:0 als ein 1:0. Das wäre perfekt. Ich finde allgemein: Fußball muss Spaß machen, auch für die Fans. Unsere Spiele oder die von Leverkusen, die sind einfach schön anzusehen.

Der Trainer nennt Sie gerne „Mr. Zuverlässig“. Wie sehr nagt es an Ihnen, dass Sie als Abwehrchef keinen perfekten Saisonstart hinlegen konnten? Wenn Sie merken, ich schaffe gerade die 100 Prozent Leistung nicht?

Natürlich bin ich nicht zu einhundert Prozent mit mir zufrieden. Aber ich denke, das hängt auch mit der Mannschaft zusammen. Über weite Strecken im Spiel fühlt es sich eigentlich gut an, aber dann kommen diese kleinen Momente, in denen wir besser sein müssen, auch ich. Wir analysieren alle Gegentore, in Hoffenheim war ein Tor klar mein Fehler, aber bei allen anderen sind es Fehlerketten, die dazu führten. Dann bist du natürlich nicht alleine verantwortlich für den Gegentreffer. Wir alle können das besser, auch ich kann besser spielen. Aber ich bleibe ruhig. Wir bereiten uns immer optimal vor und ich bin sicher, dass es weniger Gegentore geben wird.

Ist es in der jetzigen Situation ein Vorteil, routiniert zu sein? Ein junger Abwehrspieler würde sich vielleicht verrückt machen.

Als ich jung war, dauerte es schon mal zwei Tage, wenn ich nicht mein bestes Spiel gemacht hatte. Jetzt habe ich einen klaren Blick und alles analysiert. Ich weiß, was mein Anteil an den Gegentoren ist – und was nicht. Wie gesagt: Man kann immer besser spielen, aber ich bin nicht der Meinung, dass ich große Fehler gemacht habe.

Sie sind kein Arzt und kein Physio, Sie können die vielen verletzten Kollegen nicht gesund machen. Was können Sie stattdessen als Kapitän tun, damit die Stimmung in der Mannschaft nicht kippt? Es fällt ja jede Woche einer aus, zuletzt nun auch noch Kevin Möhwald.

Ich muss Ruhe und Vertrauen ausstrahlen, das ist ganz wichtig. Zu zeigen: Hey, mich wirft das nicht um. Aber auch ich war noch nie in einer Situation mit so vielen Verletzten. Das ist nicht optimal. Man muss trotzdem optimistisch bleiben. Das Transferfenster ist geschlossen, wir müssen es jetzt mit diesen Spielern packen. Zum Glück haben wir eine gute Art, Fußball zu spielen. Wir wissen, was wir auf dem Platz machen müssen. Das hilft natürlich.

Eigentlich sollte es Werders großer Vorteil in dieser Saison werden, eingespielt zu sein. Jetzt ist die halbe Mannschaft weggebrochen. Ist der Vorteil weg?

Ja, ich denke, dass kann man so sagen. Wäre jeder fit, dann wäre es ein sehr komfortables Gefühl. Aber jetzt müssen Spieler auf anderen Positionen spielen, das nimmt dir den Vorteil, als Mannschaft eingespielt zu sein.

Irgendwann sind ja vielleicht alle wieder fit. Ergibt sich für Werder dann ein anderes Problem: Zu viele gesunde Abwehrspieler?

Dann haben wir viele Abwehrspieler, das stimmt schon, aber unser Manager Frank Baumann musste ja auf dem Transfermarkt auf die Situation reagieren. Wenn jeder fit ist, dann wäre es ein schönes Problem. Ein paar Spieler könnten dann am Wochenende zwar gar nicht im Kader sein. Das ist nicht schön, aber so ist Profifußball.

Sie haben viele Saisons erlebt. Wenn man am Anfang so viel Pech hat, wie ist es dann am Saisonende? Hat man dann Glück?

Normalerweise gleicht sich alles im Laufe einer Saison aus. Ich hoffe sehr, dass es auch diesmal für uns so ist und wir gegen Ende der Saison nicht so viele Verletzte haben. Aber jetzt müssen wir uns erst mal auf diese Situation konzentrieren. Hoffentlich kommen die Jungs schnell zurück, auch wenn es bei einigen leider länger dauern wird.

Muss man nun über das Ziel Europa noch einmal reden? Das wurde ja ausgegeben, als die Lage noch nicht so dramatisch schien.

Ich glaube, wir müssen das Saisonziel noch nicht korrigieren. Mit unserem Kader, mit diesem Trainer, mit unserer Art, Fußball zu spielen – damit können wir das schaffen. Immer noch. Natürlich ist es jetzt durch all die Verletzungen schwieriger geworden. Aber wir werden trotzdem Gas geben und alles tun, um den Europapokal zu erreichen. Aber wir verstehen auch, dass es schwer wird angesichts der Konkurrenten. Aber es bleibt natürlich unser Ziel.

Der Trainer hat bei seiner Vertragsverlängerung bis 2023 gesagt: Bis dahin will ich internationale Spiele bei Flutlicht im Weserstadion erleben. Treibt das auch Sie an?

Es wäre sehr schön für mich, mit Werder hier europäisch zu spielen. Das bleibt ein großes Ziel von mir und vom ganzen Verein. Ich hoffe, dass wir es schaffen.

Sie müssten dafür aber Ihren auslaufenden Vertrag erst verlängern. Bis wann brauchen Sie Klarheit über Ihre Zukunft – oder zweifeln Sie gar nicht am neuen Vertrag?

Das ist eine schwierige Frage. Ich habe Familie, wir erwarten gerade unser zweites Kind. Ich kann deshalb nicht ewig warten, um die Zukunft zu planen. Aber im Moment bin ich ganz ruhig. Meine Situation ist jetzt überhaupt nicht wichtig. Wenn alles passt, wäre es schön, hier zu bleiben. Man muss das abwarten.

Sie würden aber auf jeden Fall weiter Fußball spielen?

Ja, natürlich!

Werders nächster Gegner ist Aufsteiger Union Berlin. Ist es ganz gut, dass Dortmund dort gerade verloren hat, damit man den Gegner nicht unterbewusst unterschätzt?

Die Sorge kann ich jedem nehmen. Wir erwarten nie ein leichtes Spiel. Auch nicht gegen Aufsteiger. Wir haben vergangene Saison gerade gegen solch kleinere Mannschaften nicht gut gepunktet. Wir sind ganz sicher kein Team, das mit dem Gedanken zu Union fährt, dort ganz leicht zu gewinnen. Beim Spiel Union gegen Dortmund hat man übrigens wieder gesehen, was man mit dem richtigen Teamgeist gegen eine starke Mannschaft erreichen kann.

Reden wir über einen der Jüngsten im Kader, Josh Sargent. Der Junge ist 19 und hat schon alle Extreme gezeigt. Ein schwaches Spiel gegen den Oberligisten Delmenhorst, und dann ein Tor in Messi-Qualität gegen Augsburg, dieser Lupfer über den Torwart. Wie können Sie als Kapitän auf ihn einwirken, damit er mehr von Messi zeigt?

Wenn er so spielt, wie gegen Augsburg, dann versuche ich Josh einfach nur zu pushen. Da hat er gezeigt, was er leisten kann und soll das einfach nur genießen. Aber wenn es mal nicht so gut läuft, ist es wichtig, dass er zunächst die einfachen Dinge macht und nicht die unglaublichen Tricks probiert. Es ist wichtig, dann ruhig zu bleiben und auf den kleinen Dingen aufzubauen. Dann kommen die anderen Sachen auch wieder. Ich war ja auch mal jung (lacht), ich weiß, dass es nicht leicht ist, so konstant zu sein. Er hat so viel Potenzial, er ist so schnell und jetzt schon so stark – es ist schön, das zu sehen.

Haben Sie auf dem Feld gegen Augsburg sofort verstanden, was für ein Traumtor Sargent da gemacht hat? Oder mussten Sie die Szene erstmal auf Video ansehen?

Ich habe geahnt, dass es schön gewesen sein muss. Denn von hinten sah es so aus, als wäre die Szene schon vorbei, weil der Torwart rauskam. Plötzlich war der Ball im Tor und ich fragte mich: Wie hat er das gemacht? Nach dem Spiel habe ich es dann gesehen und gestaunt. Das hat er wirklich gut gemacht.

Nicht ganz so jung, aber auch noch jung ist Florian Kohfeldt mit seinen 36 Jahren. Hatten Sie schon mal einen jüngeren Cheftrainer?

Ich hatte bei Ajax Frank de Boer, aber der war schon 40.

Wie ist das für Sie als Führungsspieler und Kapitän?

Ich finde es richtig gut, wie Florian das macht. Schon von Anfang an haben wir eine sehr gute Beziehung zueinander. Ich denke, dass er sich eine große Trainerkarriere aufbauen kann und bin froh, dass er jetzt noch hier bleibt. Das ist wichtig für den Verein, vielleicht für ihn auch. Er hat eine große Zukunft. Nicht nur, weil er jung ist. Ich habe als Trainer Louis van Gaal gehabt und sehe viele Dinge, die bei diesen beiden Trainern gleich sind. Auch seine Mentalität und dieser Wille, immer erfolgreich sein zu wollen, erinnert mich total an van Gaal, und diese Mentalität ist das Wichtigste.

Dann erkennen Sie aber sicher auch große Unterschiede zwischen van Gaal und Kohfeldt.

(lacht) Das auch. Aber was er auf dem Platz von uns verlangt, das ist ähnlich. Auch, dass er uns und das ganze Team immer besser machen möchte – das ist gleich wie bei Louis van Gaal. Auch die Einstellung, die Motivation, das Auge für die Details. Natürlich ist seine Art als Mensch ein bisschen anders…

…ein bisschen, ja, auch sein Umgang mit uns Journalisten…

(lacht lauter) Oh ja, auch das stimmt. Aber der Grundgedanke, wie sie erfolgreich sein wollen, der ist schon sehr ähnlich.

Auch Kohfeldt treibt den ganzen Verein immer wieder an, zu wachsen und moderner zu werden. Seit diesem Sommer gibt es deshalb einen neuen Kabinentrakt. Wie wichtig sind solche Veränderungen, von denen die Fans wenig mitbekommen, für die Mannschaft?

Sehr wichtig. Ich kann nur sagen: Als ich vor drei Jahren nach Bremen kam, war das hier nicht so. Es gab beispielsweise kein Essen vor oder nach dem Training, und ich habe gedacht: Für einen Bundesligaverein wäre das doch wichtig. Ich war ein bisschen überrascht, dass es nicht so war. Als Florian unser Cheftrainer wurde, haben sich viele Sachen verbessert. Er will das unbedingt, und der ganze Verein geht jetzt in die richtige Richtung. Wir haben jetzt einen tollen Fitnessraum und Besprechungsräume, einen Videoraum für die Analysen, wir haben einen Koch und essen sehr gesund. Das ist jetzt alles top. Und das sind wichtige Dinge im Profifußball. In meinen drei Jahren hier ist das alles sehr viel besser geworden.

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