Endspurt bis Weihnachten

Kohfeldt kündigt Rotation an

Noch drei Spiele innerhalb von neun Tagen stehen für Werder vor Weihnachten an. Gut möglich, dass Trainer Florian Kohfeldt rotieren lässt. Einen Bartels-Ersatz sucht er auch und nennt Kandidaten.
11.12.2017, 13:44
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Kohfeldt kündigt Rotation an
Von Marc Hagedorn

Nach Dortmund ist vor Leverkusen. Und dann ist immer noch nicht Schluss im Werder-Jahr 2017: Wieder Samstag (dann gegen Mainz) und zum Abschluss des Jahres noch einmal am Mittwoch (im Pokal gegen Freiburg) – erst danach geht’s für Werder in die Winterpause. Angesichts dieses Kraftaktes denkt Florian Kohfeldt darüber nach, in den nächsten Spielen rotieren zu lassen. „Das müssen wir uns vorbehalten“, sagte Kohfeldt, „es kann gut sein, dass wir rotieren werden.“ Werder spielt zurzeit erfolgreich, aber auch sehr laufintensiv. Kohfeldt will gut haushalten.

Ob der Werder-Trainer seine Mannschaft schon gegen Leverkusen auf mehr als einer Position umbaut, hängt auch davon ab, ob Zlatko Junuzovic fit für einen Startelf-Einsatz ist. Das entscheidet sich vermutlich erst kurzfristig am Spieltag.

Umbauen muss Kohfeldt nach dem Ausfall von Fin Bartels aber so oder so. Kohfeldt sucht den Bartels-Ersatz. „Bargi macht’s schon mal nicht“, sagte Kohfeldt dazu augenzwinkernd. Bargfrede, sonst im defensiven Mittelfeld zu Hause, hatte am Samstag in Dortmund in der Innenverteidigung gespielt. Er rückt entweder auf seine angestammte Position ins Mittelfeld zurück oder hilft ein weiteres Mal in der Abwehr aus, sollte etwa Lamine Sane nicht rechtzeitig wieder top-fit sein.

Alternativen für die Bartels-Position sieht Kohfeldt einige. „Wir haben Typen im Kader, die das besetzen können“, so der Trainer. Etwa Florian Kainz. „Kainzi hat das gegen Dortmund schon sehr gut gemacht“, sagte Kohfeldt, der Kainz in Dortmund erst ein- und dann auswechselte. Als weitere Kandidaten nannte der Werder-Trainer außerdem Izet Hajrovic und Ishak Belfodil. Auch Aron Johannsson, der in Kürze wieder ins Mannschaftstraining einsteigen soll, wäre zumindest als Mann für die Ersatzbank eine offensive Alternative.

Überhaupt sehen die Werder-Verantwortlichen den Kader auch ohne Bartels gut aufgestellt. „Wir haben gutes Personal“, sagte Kohfeldt, „ich glaube an die Qualität und an den Charakter im Kader.“ Je nach Verlauf der nächsten Spiele kann es deshalb sogar sein, dass Werder in der Winterpause personell trotz des Bartels-Ausfalls nicht nachbessert. „Wir müssen uns Gedanken machen“, sagte Sportchef Frank Baumann zwar, fügte aber auch an: „Ob wir reagieren, wissen wir jetzt noch nicht.“

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