Gefahr durch Sperren wegen Meckerns

Kohfeldt warnt vor falschen Gesten

Die Schiedsrichter sind angewiesen, meckernde Spieler schneller zu verwarnen. Deshalb warnt Florian Kohfeldt seine Spieler vor Gesten, die von den Schiedsrichtern falsch gedeutet werden könnten.
30.01.2020, 18:21
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Von wkf
Kohfeldt warnt vor falschen Gesten

Florian Kohfeldt mit seinem Kapitän Niklas Moisander.

nordphoto /Kokenge

Nicht nur Verletzungen sind es, die Werders Kader dezimieren, in jüngster Zeit gehören auch Sperren dazu. Zunächst kassierte Niklas Moisander in Düsseldorf eine Gelb-Rote Karte, dann Marco Friedl gegen Hoffenheim seine fünfte Gelbe. Beide nicht aufgrund ihres übermäßigen Einsatzes, sondern wegen Meckerns. Die Schiedsrichter sind angehalten, so etwas schärfer zu sanktionieren. Werder weiß jetzt, dass das auch umgesetzt wird.

Gespräche mit der Mannschaft darüber habe es gegeben, sagte Florian Kohfeldt: „Wir sind uns der Regelauslegung bewusst.“ Die Spieler sollen sich künftig besser beherrschen. Oder, wie Kohfeldt sagt, „emotionale Gesten unterdrücken, weil sie anders interpretiert werden könnten. Das haben wir noch mal angesprochen. Ich hoffe, dass wir jetzt damit durch sind.“ Mit vier Gelben Karten belastet sind aktuell Davy Klaassen und Milos Veljkovic.

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