Kommentar zu Werders Saisonstart

Die Bundesliga ist Überlebenskampf

Die Punktzahl unterscheidet sich im Vergleich zum Vorjahr nur marginal, trotzdem fühlt sich die Situation bei Werder anders an. Für Christoph Sonnenberg hängt das mit einer veränderten Fallhöhe zusammen.
02.11.2020, 10:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Die Bundesliga ist Überlebenskampf
Von Christoph Sonnenberg
Die Bundesliga ist Überlebenskampf

Es wird gezerrt und gezogen: Der Weg für Maximilian Eggestein (r.) und seine Kollegen ist auch dieses Mal kein einfacher.

nordphoto

Reduziert auf die Anzahl der Punkte, steht Werder im Vergleich zur vergangenen Saison kaum besser da. Sieben Punkte waren es nach sechs Spieltagen, aktuell sind es zwei Zähler mehr. Die Stimmung unter denen, die es gut mit Werder meinen, ist heute dennoch eine gänzlich andere. Das hat viel mit den Zielen zu tun. Wer Europa ausruft, schafft sich eine andere Fallhöhe als mit dem Wunsch nach einer sorgenfreien Saison.

Da ist Werder auf einem guten Weg. Eine stabile Defensive ist Voraussetzung dafür, und da hat sich einiges verbessert. Es lauert nicht mehr nach jeder Flanke, nach jedem Eckball oder Freistoß große Gefahr. Auch wenn Gegner wie Hoffenheim und Frankfurt zuletzt mehr Spielanteile hatten, drückend überlegen waren sie nicht. Was wiederum für Bremer Qualitäten spricht.

Eines haben vergangene und aktuelle Saison trotzdem gemein. Es geht und wird auch die nächsten Jahre nur darum gehen, die Klasse zu halten. Mal wird das besser gelingen, mal schlechter. Bundesliga ist für Werder Überlebenskampf.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+